Dienstag, 30. Oktober 2012

[handmade] gehäkelt und gestrickt


In den letzten zwei Wochen habe ich einige kleinere Strick- und Häkelprojekte fertiggestellt, die ich euch gerne zeigen möchte.
Ohne Vorlage habe ich dieses Barett gehäkelt, die Größe habe ich an eine im Vorjahr gekaufte Strickmütze angepasst. Die verwendete Wolle ist eine Lana Grossa Baby Alpaca - sehr weich und kuschelig.

Ebenfalls ohne Vorlage habe ich diesen Schalkragen aus einem Knäuel Lana Grossa Olympia gestrickt. Einfach mit einem Nadelspiel Nr.8 60 Maschen anschlagen und im Rippenmuster - 2 glatt, 2 verkehrt (=2 re/2 li) stricken, bis der ganze Knäuel aufgebraucht ist. 
Von dieser Wolle habe ich voriges Jahr zwei Knäuel gekauft und nun endlich den ersten verarbeitet. Diese Wolle zu verstricken ist ein Traum, sie ist total weich und kuschelig, läuft gut, und durch die verschiedenen Stärken und Farben entsteht ein toller Effekt ohne viel Zutun. 

Zum Experimentieren habe ich mir sehr günstiges Acrylgarn (BRAVO von Schachenmayr SMC) gekauft und damit 2 Beanies und einen dazu passenden Loop gestrickt. 

Die Anleitung für Beanie und Loop habe ich diesem Buch entnommen, das ich kürzlich beim Hofer gekauft habe (Titelmodell).


Zum Schluss noch einen kleinen Blick auf ein neu begonnenes Projekt:

Die Links im Text führen zu meinem Ravelry-Account, wo noch mehr Fotos von den Projekten zu sehen sind.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Viele viele bunte Wollknäuel...

Zugegeben: ich bin kein Shopping-Girlie. Schuh- und Kleiderkauf sind für mich meistens anstrengend bis traumatisch. 
Es gibt aber zwei Dinge, die ich richtig gern einkaufe: Bücher und Wolle. 
Bei den Büchern habe ich mich in letzter Zeit eher zurückgehalten, nicht jedoch bei Wolle. Und da habe ich heute ein Schnäppchen gemacht. 

Das frisch renovierte (und noch nicht ganz offiziell neu eröffnete) Nähzubehör-Geschäft in der Margaretenstraße (Höhe Kettenbrückengasse) hat die mit dem Geschäft mitübernommenen Restbestände an Wolle abverkauft. 
Tja, was soll ich sagen? Man kann es eh auf dem Foto sehen. Mein ohnehin schon recht umfangreicher Vorrat an buntem Baumwollgarn hat ordentlich Zuwachs bekommen. Hat ja zum Glück kein Ablaufdatum...
Obendrein waren die nette Begegnung mit der neuen Inhaberin und die vielen bunten Farben ein wahrer Lichtblick an diesem trüben Tag.

Montag, 22. Oktober 2012

Leseliste. August 2012.

Im August hab ich fast nur Sachbücher gelesen. Und diese literarische Katastrophe, dieses gehypte Unding, dieses...


Wolfgang Schmidbauer: Das kalte Herz. Von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle.
(aus der Bücherei ausgeborgt)
Auszugsweise gelesen. Ein paar interessante Passagen, aber ich mag keine psychologischen Bücher, die sich auf Märchen beziehen. Hat außerdem nicht gehalten, was der Untertitel verspricht.
(Infos bei amazon)

Ajay Meinberg: Ohne Weg ans Ziel
(eBook)
Ich war von der Leseprobe so angetan, dass ich das Buch gekauft habe. Leider ist der Rest mehr als unbefriedigend. Relativ gute Ansichten (zB. über Schule, Ausbildung etc.) werden mit Eso-BlaBla garniert, die versprochene Lösung ist keine und das dargestellte kosmische Belohnungssystem finde ich äußerst fragwürdig. (Weil ein junger Kellner eine gefundene Geldbörse zurückgibt, wird er mit einem Lottogewinn "belohnt"? Hä?)

Ian Shircore: Conspiracy! 49 Reasons to Doubt, 50 Reasons to Believe
(eBook)
Bei einer Aktion von amaz. im günstigen Angebot erstanden und zum größten Teil gelesen.  (Einige Themen haben mich nicht angesprochen). Interessant und unterhaltsam. Kurz und prägnant erklärt der Autor viele gängige Verschwörungstheorien, er versucht dabei, möglichst neutral  zu bleiben, auch wenn zwischen den Zeilen häufig durchscheint, dass er selbst eher skeptisch ist. Aber dafür konnte ich mein Wissen über die populärsten Verschwörungstheorien in Bezug auf John Lennon, Elvis Presley, Michael Jackson, Jim Morrison, Marilyn Monroe, John F. Kennedy und Lady Diana auffrischen. Und noch einiges mehr.

Wayne W. Dyer: Der wunde Punkt. Die Kunst nicht unglücklich zu sein
(vom Flohmarkt)
Ein Klassiker der Selbsthilfe-Literatur. Sehr gutes Buch. Da liest man länger dran. Viel zum Nachdenken...
(Infos bei amazon)


Diana Cooper: Der spirituelle Lebensratgeber
(im Wortschatz gefunden)
Auszugsweise gelesen. Was für ein Eso-Schmarrn! Alleine beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses wird einem schon schwindlig vor lauter spirituellen Gesetzen. Wenn aber eines der Gesetze bei dir mal nicht funktioniert, dann ist dein Karma dran schuld, gell?
(Infos bei amazon)


Samuel Pepys Tagebücher
(aus der Bib. von R.)
Auszugsweise gelesen. Sehr unterhaltsam.
(Infos bei amazon)





Richard K. Breuer: Con$piracy
(noch nicht erschienen)
Vorab-Exemplar. Für den Autor korrekturgelesen.


E.L. James: Shades of Grey: Geheimes Verlagen
(ebook)
Ausgelesen. Unter psychischen Schmerzen. Was für ein Schmarrn!

Sonntag, 21. Oktober 2012

[Süßes Wien] Naschas


1090 Wien, Garnisongasse 7
Breakfast, Lunch, Dinner - nicht nur süß! (web)
Very nice!
Eine Empfehlung in Bildern:

Samstag, 20. Oktober 2012

Vintage Vienna. 6 Fotos.

In Wien gibt es jede Menge Antiquitäten-Läden und Altwarenhändler, die ihre Ware vor der Tür präsentieren, manchmal kommt man auch zufällig an einem Flohmarkt vorbei beim Spazierengehen. Ich mag den alten "Krempel" sehr...



Freitag, 19. Oktober 2012

Leseliste. Juli 2012.

Im Juli war das Thema Minimalismus angesagt. Dazu habe ich jede Menge Blogs gelesen und natürlich eBooks. Genau das stellt mich jetzt vor ein Problem. Ich kann mich nämlich an die meisten ebooks nur mehr schwach erinnern. 
Über den Minimalismus möchte ich ein andermal schreiben, aber ich habe mir bei der Erstellung dieser Liste - und aufgrund des hier akut auftretenden Problems, dass ich mich an die ebooks nicht wirklich erinnern kann - so meine Gedanken über die ebooks generell gemacht. Woran liegt es, dass ich  mich an diese Bücher nicht gut erinnere? Woran ich mich erinnere, war, dass sie mich zum Zeitpunkt, wo ich sie gelesen habe, durchaus bereichert haben. Alleine die Bestätigung, dass ich nicht vollkommen verrückt bin - und nicht alleine damit - wenn ich mich manchmal von dem ganze Zeug das ich besitze, regelrecht erschlagen fühle. Dabei besitze ich, im Vergleich zu anderen Menschen, noch relativ wenig, weil ich bei meiner Übersiedlung in die neue Wohnung wirklich viel zurückgelassen habe. 
Aber darüber hinaus habe ich mir nichts gemerkt, könnte den Inhalt der Bücher nicht wiedergeben. Ich weiß, dass ich im Juli viel Zeit in Wartezimmern von Ärzten oder Krankenhäusern verbracht und diese Bücher dort gelesen habe. Vielleicht war ich nicht aufmerksam genug? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ebooks für mich ganz einfach nicht so viel Substanz haben, wie "richtige" Bücher? Wenn ich ein Buch aus Papier und Karton ansehe, das in meinem Regal steht oder auf dem Tisch liegt, dann fällt mir meistens etwas dazu ein. Wenn ich allerdings mein Tablet betrachte, auf dem ich die ebooks lese, fällt mir gar nix ein. Oft ist es sogar so, dass ich auf dem Tablet ein Buch beginne, die Lektüre wegen irgendetwas unterbreche und das Buch dann einfach vergesse. Das kann mit einem richtigen Buch nicht passieren, denn das liegt ja irgendwo herum und winkt mit den Seiten...

Die im Juli gelesenen Bücher in aller Kürze:

Francine Jay: Miss Minimalist
(ebook € 0,89)
Dieses unterhaltsame und gleichzeitig inspirierende ebook besteht aus Blogeinträgen und kostet nicht die Welt. Hat mir gut gefallen. Empfehlenswert.



Francine Jay: Frugillionaire
(ebook € 2,68)
Nachdem ich "Miss Minimalism" der Autorin gelesen hatte, habe ich auch dieses Buch gekauft, bin aber leider enttäuscht worden. Die meisten Tipps sind für mich unbrauchbar, das Buch somit entbehrlich.

Colin Wright: How to be remarkable
(ebook € 0,89) Ein eBook für wenig Geld, das eine Sammlung von Mini-Essays enthält. Unterhaltsam, interessant, blieb mir aber leider nicht wirklich im Gedächtnis.




Karol Gajda: Luxury of Less. The Five Rings of Minimalism
(ebook € 2,68)
Ehrlich? Ich kann mich nicht mehr dran erinnern, was diese fünf Ringe waren.

Leo Babauta: A simple Guide to a minimalist Life
(ebook € 4,33)
Der Autor ist einer der Vorreiter der amerikanischen Minimalist-Bewegung, er wird so gut wie von jedem anderen Autor zitiert und erwähnt. Ich kann jetzt allerdings nicht sagen, dass mich sein Buch so derart mehr angesprochen hätte, als die anderen.


Karl Moore: The 18 Rules of Happiness
(ebook € 0,89)
Auch hier dasselbe: ich kann mich nicht an die 18 Regeln erinnern, glaube aber, dass es sich hier nicht um neue, bahnbrechende Erkenntnisse gehandelt hat. (Dafür habe ich einfach schon zu viele solcher Bücher gelesen).


Peter Taylor: The Art of Laziness
(ebook, gratis)
Abgebrochen, weil ich nicht zur Zielgruppe gehöre.





Von den folgenden Büchern habe ich nur die Leseproben gelesen, sie aber aus verschiedenen Gründen - an die ich mich leider auch nicht mehr wirklich erinnern kann - nicht gekauft:
Chris Guillebeau: The Art of Non-Conformity
Francine Jay: Joy of Less
Joshua Fields Millburn/Ryan Nicodemus: Minimalism


Mittwoch, 17. Oktober 2012

[ausgelesen] Jan-Uwe Fitz: Der Unerträgliche

Kurzgeschichte
Teil 1: Brief an einen todgeweihten Mitreisenden
Mitbringsel von der Frankfurter Buchmesse



Klappentext/Rückseite (via amazon)
»Vielleicht wüssten Sie aber ganz gern, was es mit diesem Brief auf sich hat, schließlich werden einem nicht jeden Tag handschriftlich verfasste Zeilen überreicht, vor allem nicht von einem Fremden, und eventuell möchten Sie mehr über jenen seltsamen Zeitgenossen erfahren, der Ihnen eben diesen Brief überreicht hat – bevor er Hals über Kopf aus dem Zug gestürzt ist. Zumal dieser Mann eine Maske trug. Ich möchte Sie nicht lange auf die Folter spannen (eine Formulierung, die einer gewissen Komik nicht entbehrt, aber das können Sie zu diesem frühen Zeitpunkt im Brief nur erahnen, ich hingegen kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, warten Sie ab): Schauen Sie bitte JETZT nach rechts aus dem Fenster. Wenn alles so klappt, wie von mir geplant, müsste Ihnen auf dem Bahnsteig gerade ein maskierter Mann zuwinken. Das bin ich. Kuckuck! Aber nicht nur Kuckuck, sondern auch Tschüss.«

Die Kurzgeschichte besteht aus einem Brief eines Unbekannten an einen Herrn Selk, der im Speisewagen eines ICE nach Frankfurt fährt. Der Unbekannte ist bereits ausgestiegen und hat diesen Brief, den er während der Reise geschrieben hat, dem Herrn Selk in die Hand gedrückt. Er hat nämlich vor, den Herrn Selk umzubringen, so schreibt er. Er müsse es tun, jemand habe ihm den Mord aufgetragen. Und zwar ein Dämon, der in dem Unbekannten lebt und der sich durch das unerträgliche Verhalten von Herrn Selk gestört gefühlt hat und deshalb sein Blut fordert. 

Der Autor, der auf Twitter als @vergraemer über 47.000 (!) Follower hat, hat diese Geschichte als ebook veröffentlicht und auf der Frankfurter Buchmesse auch in gedruckter Form (als sehr kleines Hefterl mit nur 15 kleingedruckten Seiten) verteilt. Es befand sich in dem Haufen Papier, dass der Liebste von der Reise mitgebracht hat. Ich hab es Montag früh nach dem Frühstück gelesen. Es war schnell ausgelesen, gibt nicht viel her, der Schreibstil ist ordentlich, lediglich der einzige Dialog in der Geschichte war eher schwach. 
Warum ich das kurze Geschichtchen überhaupt erwähne? Tags zuvor habe ich ein Buch von Christopher Moore gelesen, ich bin damit erst bis zu Hälfte durch und dieses Buch hat auch mit der Fitz'schen Kurzgeschichte nichts zu tun, die Geschichte hat mich aber an ein anderes Buch von Chris Moore erinnert. In Moores Erstlingswerk Practical Demonkeeping (auf deutsch: Der kleine Dämonenberater) geht es nämlich auch um einen Dämon, der regelmäßig Nahrung fordert und damit seinen menschlichen Begleiter, dem er seit 70 Jahren nicht von der Seite weicht, gehörig auf die Nerven geht.
Jetzt besteht die Geschichte von Jan-Uwe Fitz lediglich aus dem Brief, der Leser erfährt nicht, ob es sich hier nur um einen bösen Scherz handelt, ob der Schreiber dem unerträglichen Mitreisenden vielleicht nur einen Streich spielen will, oder ob er tatsächlich vorhat, den Mann umzubringen, weil sein Dämon ihn für ein Arschloch hält. Vielleicht ist der Dämon ja auch nur als Metapher gemeint, immerhin kann man sich in der Geschichte durchaus wiedererkennen, denn wer wurde noch nicht in einem öffentlichen Verkehrsmittel vom unmöglichen Verhalten eines Mitreisenden genervt. Da diese Kurzgeschichte allerdings als "Teil 1" betitelt ist, wird es wohl bald eine Fortsetzung geben, in der dies aufgeklärt wird. 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Mützen häkeln oder von der Schwierigkeit, dafür ein Buch zu finden

Ich weiß ja nicht, ob es euch aufgefallen ist, aber es wird deutlich kühler draußen. An manchen Tagen würde ich die Temperaturen ja sogar schon als kalt bezeichnen. *brrrr* Da sollte man sich schon gscheit anziehen und am Besten setzt man auch eine Haube auf. Das wärmt nicht nur, es ist auch noch total trendy. Tja, dachte ich mir, da ich eh schon auf dem Häkeltrip bin, was liegt näher, als sich so eine hippe Haube selber zu machen. Ich also ins nächste Wollgeschäft und kuschelige Wolle gekauft. Dann zuhaus eine im Vorjahr günstig erstandene (gestrickte) Wollmütze zur Hand genommen, und in der selben Größe (weil die passt ja gut) einen runden Lappen gehäkelt. Okay, rausgekommen ist dabei ein hübsches Barett, das den Liebsten "Oooooh, fransösiiiisch..." in mein Ohr flüstern lies.
So weit, so gut. Nächster Versuch: eine Herrenmütze. Und das wurde aber leider gar nix. Naja, nicht gar nix, aber auch nicht wirklich total zufriedenstellend. Kann ich doch den Liebsten nicht mit so einer Eierschale am Kopf herumrennen lassen. Der soll doch neben mir auch ein bisschen hip aussehen, nicht? Also suche ich so im Internet nach Anleitungen und stelle fest, da gibt's jetzt auch nix Gscheites.
Ja, Strickmuster gibt es. Aber Häkelmuster? Fehlanzeige. Zumindest nichts, was mir so vorschwebt. Ich will weder eine Pudelhaube, noch eine Zipfelmütze häkeln, sondern ich stelle mir da so eine modische Beanie vor. Was ich als Erstes gelernt habe war, dass ich mit dem Suchbegriff "Haube" nicht sehr weit komme, weil das nämlich nur in Österreich so heißt. Im restlichen deutschen Sprachraum ist die Bezeichnung "Mütze" verbreitet. Mit Mütze hab ich allerdings auch nicht viel brauchbares gefunden, bin also in den englischen Sprachraum ausgewichen und habe nach einem "crocheted hat" gesucht. Und dann kommen mir die Amis wieder mit ihren doofen geschriebenen (und noch dazu mit hundert Abkürzungen gespickten) Anleitungen daher, wo ich beim Lesen schon Kopfweh kriege. Na gut, dann eben nicht. Neue Strategie: ich suche mir ein Häkelbuch. 
Im Wollgeschäft, wo ich die Wolle gekauft hatte, gab es übrigens nur ein einziges. Das wollte ich nicht. Ich also zum Thalia, um dort ganz relaxt in der DIY-Abteilung im Keller zu schmökern. Denkste! Die Abteilung ist mittlerweile auf ein Mini-Eck ohne Sitzgelegenheit zusammengeschrumpft, weil sich dort der Computer-Store eingenistet hat. Aber so weit bin ich zuerst eh gar nicht gekommen, denn direkt vor dem Eingang stand ein Tisch mit Strick- und Häkelbüchern. Das liegt ja jetzt voll im Trend! Da dran kommt keiner mehr vorbei. Hab ich mir also die Mützen-Bücher so angesehen und irgendwie war da auch nix passendes dabei. Ich wollte ja häkeln, bitte. 
Da gab es genau zwei Bücher zur Auswahl:

Das Buch zu den trendigen Mützen der beiden Studenten. Glänzt durch hübsche Bilderchen, das nette Geschichtchen von den beiden Studenten und dürftige Anleitungen. Nein, danke. Und ich brauche auch keinen Mützenkonfigurator auf CD-Rom dazu, für die Farben reicht mein Vorstellungs-vermögen wirklich aus. Die schicke Aufmachung rechtfertigt vielleicht den Preis von € 14,99, der Inhalt jedoch nicht.


Glänzt durch knallige Bilder, knallige Farben, das obligatorische Studenten-Geschichtchen und wenig Inhalt - hier wird nämlich genau ein Grundmodell gezeigt und dieses in verschiedenen Farben gehäkelt. Sehr kreativ. Nicht. Außerdem halte ich den Preis von € 9,99 für ein einziges Modell für überzogen.


Nächster Versuch online. Weil ich beim WB Nachfüllungen für mein Trocknungsgerät im Keller bestellen musste und der Versand mit Buch gratis ist, konnte ich ja praktisch gar nicht anders. Zwei Häkelbücher sind also mit im Warenkorb gelandet. Wurden auch rasch geliefert und tags darauf von mir höchstpersönlich in der nächsten Filiale wieder zurückgegeben. Weil nämlich völlig unbrauchbar!

Sieht von außen ganz gut aus, hält leider nicht, was das Titelbild verspricht, denn drinnen befinden sich hauptsächlich Anleitungen für altbackene Modelle, die die Welt nicht braucht. Und ganz schauderhafte Herrenmodelle! Zumindest gibt es Häkelschriften dazu, was mir aber auch nicht weiterhilft, wenn ich die Mütze hässlich finde. Für ganze zwei brauchbare Modelle waren mir die € 7,90 aber dann doch zu viel.

Dieses Buch hat das vorhergehende noch mal übertrumpft, was altmodische Modelle angeht. Die Kombination aus antiquierten und hässlichen Mützen, die noch dazu so unvorteilhaft auf den Köpfen der Modelle saßen, dass es in den Augen weh tat, ließ mich das Buch augenblicklich zuklappen. Also nein, auch für den Angebotspreis von € 4,99 will ich das nicht haben.

Am Einfachsten wäre es natürlich gewesen, ich hätte mich am kürzlich besuchten Designmarkt Edelstoff mit meinem Jahresbedarf an Hauben eingedeckt, dort gab es ja genug davon. Von den scheußlichen Farben  bei dem einen Anbieter und den überhöhten Preisen bei dem anderen mal abgesehen. Ich könnte mir auch welche bei Dawanda bestellen, dort gibt es auch genug Angebot. Aber wer will es schon einfach...
Die gute Nachricht zum Schluss: ich habe inzwischen eine Haube aus dem günstig beim Hofer erstandenen Buch gestrickt - und bin total happy damit. Manchmal muss man Kompromisse machen. In diesem Fall eben stricken statt häkeln. (Foto folgt).

Montag, 15. Oktober 2012

Leseliste. Juni 2012.

Der Juni war lesetechnisch ein sehr bunter Monat. Vom Klassiker über die Schmonzette bis zum Sachbuch war alles dabei:


H. Kluge: Hildegard von Bingen - Heilendes Fasten
(im Wortschatz gefunden)
Auszugsweise gelesen und wieder in den Kasten zurückgebracht.



Ludwig Fulda: Die Sklavin
Manchmal darf es auch Literatur sein zwischendurch und dafür habe ich mir einige Klassiker als Gratis-eBook heruntergeladen. Das Theaterstück über eine unglücklich verheiratete Frau um die Jahrhundertwende bietet Unterhaltung für einen Nachmittag. 

Tom Hodgkinson: Die Kunst frei zu sein
(Taschenbuch, neu gekauft)
Ein interessantes Buch. Allerdings habe ich sehr lange dran herumgelesen, weil es zwischendurch so viele extrem langatmige Passagen gab, die mich nicht recht fesseln konnten. Der Autor hat prinzipiell gute Ansichten, einige seiner Ideen halte ich jedoch für schwer umsetzbar, widersprechen außerdem meiner Einstellung, weil sie auf Kosten anderer gehen. (Infos bei amazon)

Richard K. Breuer: Revolution abgesagt
Nachlese zur Fußball-EM 2012. Für den Autor zusammengestellt und korrekturgelesen.




Dostojewski: Weiße Nächte
(im Wortschatz gefunden)
Wird am Klappentext als Liebesgeschichte tituliert, ist es meiner Meinung nach jedoch nicht. Ein sehr schmales Büchlein, ich hab es gern gelesen, mittlerweile aber wieder in den Offenen Bücherschrank zurückgebracht.
Barbara Cartland: Das Glück hat deine Augen
(im Wortschatz gefunden)
Mein erstes Buch der Autorin! Hab's an einem Nachmittag ausgelesen und es hat mich gut unterhalten. Durfte mittlerweile wieder in den Offenen Bücherschrank zurück.



Susanne Kubelka: Endlich über 40
(am Flohmarkt für 1 Euro gekauft)
Auszugsweise gelesen. Leider stammt das Buch aus den 80er Jahren und das merkt man ihm an, es ist schon irgendwie angestaubt. Am persönlichen Leben der Autorin war ich außerdem auch nicht sonderlich interessiert, das Buch ist daher im Wortschatz gelandet. (Infos bei amazon)

Polly Walshe: Lügen, Sex und Räucherstäbchen
(im Wortschatz gefunden)
Der Titel hat mich angesprochen. Klingt wie ein Frauenroman, ist es aber nicht unbedingt. Hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, hat mich aber trotzdem ganz gut unterhalten. Durfte mittlerweile wieder in den Offenen Bücherschrank zurück. (Infos bei amazon)



Sonntag, 14. Oktober 2012

[Süßes Wien] 12 Munchies


12 munchies
home made food (brownies, cupcakes, muffins, tartes, quiche etc.) web
1180 Wien, Aumannplatz/Ecke Türkenschanzstraße

klein und fein und nicht nur süß.
hach, wenn das bei mir ums Eck wär...

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