Samstag, 30. Oktober 2010

[Kurz-Rezension] Susan Andersen: Just For Kicks

JUST FOR KICKS
Contemporary Romance

Autor: Susan Andersen
Verlag: Mira (2006)
Paperback, 379 Seiten
ISBN 978-0-7783-2315-0


Klappentext:
Las Vegas showgirl Carly Jacobsen keeps finding out the hard way that her idea of fun differs radically from that of her neighbor Wolfgang Jones. Sure, he looks incredible, and he seems to have a thing for her legs, but the man´s a robot. So what´s with their chemistry?
Wolf has noticed Carly´s legs, because they´re always tangled up in leashes attached to her ridiculos assortment of pets. She´s a pain, she´s wacky, she´s always in the way and yet for some reason he can´t keep her out of his thoughts.
When a moment of weakness leads to some seriuos sheet-scorching sex, the two discover at least one area where they do both have fun. But outside the bedroom the stakes are getting higher, and love might come down to a roll of the dice...

Die Story:
Carly Jacobsen arbeitet als Showgirl in Las Vegas. Wolfgang Jones arbeitet im selben Casino/Hotel für die Security. Außerdem wohnen die beiden Tür an Tür. Und sie können sich nicht ausstehen. Während Carly Wolfgang für einen zwar äußerst gutaussehenden, aber arroganten und unfreundlichen Zeitgenossen hält, mit dem keiner was zu tun haben will und der keine Freund hat, hält Wolfgang seinerseits Carly für eine zwar äußerst gutaussehende, aber völlig verantwortungslose, vergnügungssüchtige, schlampige Person.
Die beiden laufen sich aber leider ständig über den Weg und irgendwann stellen sie dann fest, dass die Wahrheit ganz anders aussieht, denn beide haben Seiten, die der jeweils andere nicht vermutet hätte. Da die sexuelle Anziehung zwischen ihnen unwidersprochen vorhanden ist, gehen sie eine (rein sexuelle) Beziehung auf Zeit ein, denn Wolfgang hat Pläne für sein Leben, in die Carly überhaupt nicht hineinpasst. Und Carly hat überhaupt kein Interesse an einer fixen Bindung. Die Vereinbarung ist also für beide nur von Vorteil.
Es darf sich bloß keiner der beiden verlieben...

Kommentar:
Der Grund warum ich mir dieses Buch via bookmooch ertauscht habe, ist der für amerikanische Romances ungewöhnliche Vorname des Helden. 
Ich hab das Buch im Urlaub gelesen, es hat mich gut unterhalten, hat sich mir jedoch nicht so eingeprägt, dass ich noch eine ausführliche Rezension dazu schreiben könnte, also hier nur kurz meine Meinung:
Die Charaktere waren sympathisch und gut gezeichnet, die Dialoge witzig, die Entwicklung der Beziehung nachvollziehbar. Auch die Nebenfiguren waren nett, allen voran der 17jährige Neffe von Wolfgang, der bei ihm wohnt, weil dessen Mutter, Wolfgangs Schwester, sich nicht um ihn kümmert. 
Auch wenn mit der Geschichte einige Klischees bedient werden, so hat sie mir doch Spaß gemacht, es ist eine witzige, leichte Lektüre gewesen, optimal für den Urlaub.

Fazit:
3.5 Sterne für eine witzig-leichte Romantic Comedy. Ich werde sicher noch mehr von der Autorin lesen, vor allem das neueste Buch von ihr, Burning Up,hat mich wegen dem Cover angesprochen. ;-)

Freitag, 29. Oktober 2010

[Rezension] Linda Lael Miller: Montana Creeds - Logan ***

MONTANA CREEDS: LOGAN
Contemporary Romance

Autor: Linda Lael Miller
Trilogie: Montana Creeds, Book 1
Verlag: HQN (2009)
Paperback, 374 Seiten
ISBN 978-0-373-77353-4
Link zu Amazon



Klappentext:
Descendants of the legendary McKettrick family, the Creeds are renowned in Stillwater Springs, Montana - for raising hell...
After years of wandering, Logan Creed, a cowboy with a dusty law degree, has returned home. To put down roots, to restore his family´s neglected ranch... to have kids of his own proudly bearing the Creed name.
Divorced mom Briana Grant has heard the stories about her gorgeous neighbor. So Logan´s kindness with her young boys is a welcome surprise, especially when her ex reappears. And when an uknown enemy vandalizes her home, Logan shows Briana - and the folks of Big Sky country - just what he´s made of.

Kommentar:
Logan Creed hat mit seinen beiden Brüdern Dylan und Tyler seit Jahren kein Wort mehr gesprochen. Beim Begräbnis ihres Vaters haben sich die drei zerstritten und fortan in alle Winde zerstreut. Nun kommt Logan, der Älteste, zurück nachhause um die heruntergekommene Ranch wieder aufzubauen. Nach Jahren beim Rodeo und als Soldat, und nach zwei gescheiterten Ehen, will er endlich sesshaft werden und den Namen Creed wieder reinwaschen. Er hat sein Internet-Unternehmen gewinnbringend verkauft und will das Geld in die Ranch investieren. Als er eine erste Besichtigungstour auf der Familienranch unternimmt, trifft er auf Briana Grant und ihre beiden kleinen Söhne.
Briana lebt in dem Haus, das Logans Bruder Dylan gehört. Vor einigen Jahren hat ihr Ehemann sie einfach mitsamt den Kindern vor einem Wal-Mart aus dem Auto geworfen und ist verschwunden. Briana war dankbar, als Dylan gerade im richtigen Moment erschien und ihr sein leerstehendes Haus angeboten hat. Nun sind einige Jahre vergangen, Briana ist geschieden und hat einen Job im Casino, der sie und ihre beiden Kinder gerade mal so über Wasser halten kann.
Logan und Briana fühlen sich gleich zueinander hingezogen. Logan ist sich jedoch nicht sicher, welche Beziehung Briana zu seinem Bruder Dylan hat und Briana hat nach ihrer gescheiterten Ehe keinerlei Vertrauen mehr in Männer. Das plötzliche Wiederauftauchen von Brianas Ex-Mann, der wieder geheiratet hat, der Unfall eines ihrer Söhne und zwei Einbrüche in ihr Haus geben Logan mehr als Gelegenheit, zu beweisen, dass Briana ihm vertrauen kann.

Ich habe ja bekanntermaßen eine Vorliebe für Bad Boys und für Cowboys. Und wenn man mir beides in einem serviert, dann greife ich natürlich zu. Leider habe ich vom Bad-Boy-Image der Creed-Brüder hier nichts gemerkt. Logan ist so weichgespült wie der Typ auf dem Cover aussieht. 
Eigentlich mochte ich den Kerl von der ersten Szene an. Denn auf seiner Rückkehr zur Ranch hat er unterwegs einen ausgesetzten Hund aufgelesen, und da zeigt sich in seinem Umgang mit dem Tier schon, dass er ein wirklich netter Kerl ist. Aber halt beim besten Willen kein Bad Boy. Auch mit Brianas Söhnen versteht er sich auf Anhieb. Und dann überzeugt ihn auch noch seine Wahl-Großmutter, endlich den ersten Schritt zu tun, um wieder in Kontakt mit seinen Halb-Brüdern zu kommen.
Die Creeds haben nämlich nur ihren Vater gemeinsam, die Mutter ist bei jedem eine andere Frau. Alle sind tragisch ums Leben gekommen. Ebenso wie letztendlich auch der Vater. Die drei Jungs hatten also keine leichte Kindheit und waren bis zu dem dämlichen Streit beim Begräbnis auch immer sehr verbunden miteinander.
Auch Briana ist nicht in "normalen" Verhältnissen aufgewachsen. Ihr Vater war ein berühmter Rodeo-Clown, mit dem sie nach dem Tod ihrer Mutter von einer Veranstaltung zur nächsten gezogen ist.
Die Liebesgeschichte zwischen Logan und Briana entwickelt sich viel zu linear. Die beiden haben nicht daran zu arbeiten, denn sie werden ständig nur von äußeren Konflikten torpediert.
Insgesamt hat die Autorin es hier für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr übertrieben. Zu viel Drama, zu viel Klischee, zu viel Konflikt von außen. Keine spürbare Entwicklung der Charaktere. Die beiden Kinder sind ganz nett gelungen, und die Kabbeleien der beiden waren eigentlich das Unterhaltsamste am ganzen Buch.

Fazit:
3 Sterne für eine eher mittelprächtige Romance. Da ich den zweiten Teil der Trilogie ebenfalls bereits via bookmooch ertauscht habe, werde ich ihn natürlich auch lesen, und dann entscheiden, ob ich mir auch noch Teil 3 besorge.


Serien-Info:
Montana-Creeds 01: Logan
(auf deutsch: "Das Herz aller Dinge", MIRA, Aug. 2010)
Montana Creeds 02: Dylan
(auf deutsch: "Soweit die Sehnsucht trägt", MIRA, Sep. 2010)
Montana Creeds 03: Tyler
(auf deutsch: "Heiß wie der Sommer", MIRA, Okt. 2010)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Der dubiose Leserzähler von Feedburner

Ich weiß nicht, wie´s euch geht, aber ich steh auf Statistiken. Vom Start meines Blogs weg hab ich einen Besucherzähler eingebaut, weil ich natürlich wissen will, ob meinen Blog auch wer liest. Der ist übrigens von statcounter - gratis und sehr zu empfehlen.
Seit einiger Zeit hat auch Blogger ein eigenes Statistik-Tool eingebaut. Ich hab schon mal drüber berichtet. Die Daten von Statcounter und Blogger sind allerdings meist unterschiedlich...

Mit dem Google-Friend-Connect, kann man sogar sehen, WER den Blog liest, das finde ich ganz besonders nett, weil für mich der Kontakt mit den Lesern eine der schönsten Sachen am bloggen ist.
Jetzt haben aber nicht alle Leute so ein Profil mit dem sie sich anmelden können. Einige wollen sich vielleicht gar nicht "outen" und lesen lieber still (und unerkannt) wo mit. Andere wiederum lehnen es aus persönlichen Gründen ab, so ein Profil anzulegen.
Es gibt ja zum Glück verschiedene Möglichkeiten, einen Blog regelmäßig zu lesen, ohne, dass man einen interessanten Beitrag verpasst, zum Beispiel, indem man die Blogs die man mag, über einen Feedreader abonniert und liest. Ich selbst mach das ja schon länger, und hab eine Unzahl an Blogs abonniert, das Lesen im Feedreader spart mir viel Zeit, denn wenn ein Beitrag mich nicht so sehr interessiert, dann erspare ich mir die Ladezeit des Blogs, und bin - schwups - schon weiter beim neuen Post vom nächsten Blog. Wenn mich ein Thema allerdings anspricht, oder ich vielleicht sogar was dazu sagen möchte, dann bin ich mit einem Klick im entsprechenden Blog. Und meine Lieblingsblogs hab ich in einer eigenen Kategorie abgelegt, so dass ich gleich immer am neuesten Stand bin.

Oh mann, worauf will die Evi heut wieder hinaus, die labert herum und erklärt uns, warum ein Feedreader so super ist. *stöhn*

Damit die verschiedenen Feedreader einfacher auf meinen Blog zugreifen können, habe ich feedburner eingebaut. Fragt mich jetzt bitte nicht nach einer Erklärung dafür! Jedenfalls bietet der Feedburner ein paar Abo-Tools an, die man zum Beispiel in der Sidebar unterbringen kann, um den potenziellen Blog-Lesern das abonnieren schmackhaft und einfach zu machen. Ich hab mich dabei für ein ganz einfaches kleines "Linkdings" entschieden, das ihr unterhalb vom Google-Friend-Connect finden könnt. Einfach draufklicken - gewünschten Feedreader auswählen - fertig.
Aber das Ding hat eine Doppelfunktion - es zeigt nämlich auch an, wieviele Leute meinen Blog bereits via Feedreader abonniert haben. 

Und das bringt mich jetzt ganz durcheinander, das blöde Ding! Beim Einbau vor ein paar Tagen zeigte er 95 Leser an. Zwei Tage danach stand er schon auf genau 100 und voller Freude darüber hab ich gleich mal ein Buch verlost. Wieder einen Tag danach zeigte er plötzlich nur mehr 97 an - sind da jetzt ein paar Leser davongerannt, weil sie nichts gewonnen haben? ;-)
Und seit gestern zeigt er nur mehr 91 an. Ich glaub ja ehrlich nicht, dass mir plötzlich alle Leser davonlaufen. Warum auch? Weil ich "Nach dem Sommer" nur 4 Sterne gegeben hab? 
Also nein, ich glaub eher, dass dieses Tool von feedburner total spinnt. Und jetzt bin ich endlich bei dem Punkt angelangt, über den ich reden wollte:
Hat das vielleicht wer von euch eingebaut? Habt ihr auch Probleme damit? Oder sonstige Erfahrungen?

Mittwoch, 27. Oktober 2010

[Rezension] Maggie Stiefvater: Nach dem Sommer ****

NACH DEM SOMMER
Romantic Fantasy (Young Adult)

Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: script5 (2010)
Trilogie: Die Wölfe von Mercy Falls, Buch 1
OT: "Shiver" (2009)
gebunden, 420 Seiten
ISBN 978-3-8390-0108-0

Die Story:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.

Kommentar (ACHTUNG: könnte SPOILER enthalten!):
Über dieses Buch ist schon viel geschrieben worden, und ich habe in unzähligen deutsch- und englischsprachigen Blogs begeisterte Rezensionen dazu gelesen. Weil die Geschichte also schon allseits bekannt ist, begnüge ich mich damit, nur den Klappentext wiederzugeben.
Vorneweg: es ist eine schöne Geschichte, solide erzählt und mit sympathischen, gut ausgearbeiteten Charakteren, vor allem Sam ist wirklich süß. Trotzdem hat es mich nicht zu Begeisterungsstürmen hingerissen, wie so viele andere Leser.
Warum nicht? Zum einen ist da mal die Tatsache, dass Maggie Stiefvater den Werwolf-Mythos sehr abgewandelt hat, dass sie diese Geschichte überhaupt so schreiben konnte. Was meiner Meinung nach aber leider dafür sorgt, dass die Geschichte auf etwas wackligen Beinen steht. Es ist also nicht der Mond, sondern die Außentemperatur, die die Werwölfe dazu veranlasst, sich zu verwandeln. So weit, so gut. Warum ziehen diese Leute denn dann nicht einfach in eine wärmere Gegend, hab ich mich dauernd gefragt. Irgendwann wird die Frage dann auch im Buch gestellt, und die Antwort ist ein wenig fadenscheinig. Nicht wirklich befriedigend.
Und ist es eigentlich nur mir aufgefallen, dass es doch sehr seltsam ist, dass Beck um diese Jahreszeit noch immer ein Mensch ist? Laut Erklärung im Buch ist es ja so, dass die Werwölfe von Jahr zu Jahr eine kürzere Zeitspanne haben, in der sie als Mensch leben. Nun ist Beck ja schon sehr lange ein Werwolf (zwanzig Jahre), und er weiß, dass dies sein letzter Sommer ist. Seine Zeit als Mensch müsste dann also schon sehr kurz sein. Warum ist er dann aber so spät im Jahr immer noch ein Mensch?
Auch wenn ich kein Problem damit habe, dass die Autorin das Werwolf-Sein anders erklärt, so stören mich in so einem Fall aber kleine Ungereimtheiten.
Dann wäre da noch die seltsame Abwesenheit von Erwachsenen in der Geschichte. Ist es wirklich möglich, dass sich Eltern so wenig um ihre Tochter kümmern, dass es ihnen nicht auffällt, dass schon seit Wochen ein Junge im Haus wohnt und im Bett ihrer 17jährigen Tochter schläft? Die Anwesenheit des Jungen wird vorbehaltlos akzeptiert, als Grace ihn dann endlich mit ihren Eltern bekannt macht. Und als er dann plötzlich nicht mehr da ist, stört sich auch keiner dran?
Auch, dass Grace und ihre Mitschülerinnen immer wieder aus verschiedenen Gründen tagelang die Schule schwänzen, scheint keine Konsequenzen zu haben.
Die Mutter von Grace, eine Künstlerin, hat ein Atelier im Haus, verlässt aber trotzdem jeden Morgen früh das Haus. Geht sie denn auch einer Arbeit nach? Das wurde zumindest nicht erwähnt. Aber so sorgt die Autorin dafür, dass sie Sam und Grace nicht im Weg ist.
Das sind einige Punkte, die die Geschichte für mich stellenweise unglaubwürdig und realitätsfern gemacht haben - allerdings nicht so sehr, dass mir das Buch nicht trotzdem gut gefallen hätte. Die bittersüße Liebesgeschichte von Grace und Sam hat mich trotz allem sehr berührt und ich hab schon auf Seite 100 die ersten Tränchen zerdrückt. Ach, und am Ende erst! Die letzten Kapitel musste ich durch einen trüben Tränenschleier lesen - typisch für mich, hab halt nah am Wasser gebaut...
Insgesamt wirklich ein bezauberndes Buch, mit einer sehr melancholischen Atmosphäre und einer schönen Sprache, die viel Gefühl transportiert. Aber leider ist mir das Buch ein bisschen zu "unerwachsen". Oder ich bin einfach zu alt für sowas.

Fazit:
4 Sterne für eine traurigschöne Geschichte, die mich durchaus berührt hat, die für mich aber mit diesem Buch abgeschlossen ist, ich muss nicht unbedingt eine Fortsetzung lesen. 



Weitere, größtenteils begeisterte, deutschsprachige Rezensionen:
Blattgold
book.romance
Booksloverin
Bücherseele
Bücher über alles - Rezension zum Original
Bücher über alles - Rezension zur deutschen Ausgabe
Daydreaming and Dreaming - Rezension zum Original
Daydreaming and Dreaming - Rezension zur deutschen Ausgabe
Feenfeuer - Fantasy Blog
in gedanken versunken - bücherwelten
Lesen Beflügelt
Lesen bildet
Lese-Leuchtturm
LeseLustFrust
Mein Lese-Tagebuch
Miss Bookiverse
Seite um Seite
Serpensortia
tea, chocolate and books
Tines Bücherwelt
umblättern
Zwischen den Seiten

Ich bin sicher, es gibt "da draußen" noch viel mehr Rezensionen zu "Nach dem Sommer", aber ehrlich, bei 20 hab ich aufgehört mit dem verlinken. Falls jemand seine Rezension hier nicht findet, sie aber gerne in der Liste hätte, bitte einfach ein E-Mail schreiben an: cafe.uranus [at] yahoo [dot] com.

Dienstag, 26. Oktober 2010

[Reise] Sizilien: Castelmola - ein spektakulär gelegenes Bergdorf

Das Bergdorf Castelmola liegt in 529 m Höhe auf dem Gipfel des Monte Tauro, unweit von Taormina. Direkt in Taormina beginnt ein Kreuzweg, der am Beginn eines schönen Wanderweges nach Castelmola liegt. Während wir die unzähligen Stufen bis zur Kapelle Madonna della Rocca hinaufgestiegen sind, hatten wir nicht nur eine wunderbare Aussicht auf Taormina, sondern wurden auch fast bis nach oben von sizilianischer Musik begleitet, deren Quelle wir allerdings nicht ausmachen konnten. Von der Kapelle aus hat man den ersten spektakulären Blick auf Castelmola mit seiner ungewöhnlichen Lage.


Nochmal ein bisschen näher rangezoomt:


Von der Kapelle führen weitere Stufen nach oben zum Castello von Taormina - die hätten wir uns allerdings sparen können, weil wir nach dem mühsamen Aufstieg vor einem geschlossenen Tor standen. Also wieder retour und weiter die Straße nach Castelmola entlang. Nach einem kurzen ebenen Stück Weges, geht es wieder steil bergauf, bis man endlich im Dorf angelangt ist und sich bewusst wird, dass man gerade mehr als 300 Höhenmeter zu Fuß überwunden hat.
Dafür wird man dann mit dem Anblick eines angenehm ruhigen Dörfchens belohnt und natürlich mit spektakulärer Fernsicht - soferne das Wetter passt. Bei unserem Ausflug hatten wir Glück, aber wir haben in den folgenden Tagen die Spitze des Monte Tauro (und damit auch das ganze Dorf) oft genug in Nebel eingehüllt gesehen.
Ich nehme an, dass es in den Sommermonaten gar nicht so ruhig zugeht in Castelmola, denn es ist für Nicht-Wanderer auch gut mit dem Auto oder dem Bus zu erreichen und ist für einen Halbtagesausflug sicher sehr beliebt.
Das mitgebrachte Wasser war bei der Ankunft in Castelmola längst aufgebraucht, also haben wir unseren Durst in der Bar Turrisi gestillt, die auf den ersten Blick sehr nett aussah, und uns mit einem Sitzplatz auf dem Balkon gelockt hat.


Auf den zweiten Blick jedoch hat sich die Bar als eher ungewöhnlich entpuppt, und zwar nicht so sehr wegen dem Angebot, sondern wegen ihrer Dekoration. Begonnen hat es damit, dass man mir im Erdgeschoss diese Getränkekarte in die Hand gedrückt hat:


Ich musste zwar auf die Stufen achten, als ich die enge Treppe bis in den zweiten (oder dritten?) Stock erklommen habe, allerdings ist mir trotzdem nicht die eine oder andere Skulptur entgangen: Penisse, wohin ich auch geschaut habe! Mit hochrotem Kopf hab ich auf der Terrasse Platz genommen. (Es war ziemlich heiß und ich hatte gerade 330 Höhenmeter plus mindestens zwei Stockwerke hinter mir - bitteschön!). Auch auf der Terrasse wurde ich nicht verschont,...


... und was auf unserer Keramiktischplatte zu sehen war, hätte selbst mir beinahe die Schamesröte ins Gesicht getrieben. *kicher* Deshalb hab ich meinen Blick züchtig abgewandt und schnell den Kirchplatz fotografiert.


Das ganze Lokal war voll mit eindeutigen Skulpturen! Was dieser seltsame Peniskult wohl zu bedeuten hat?
Egal, zurück zur Wanderung: Eigentlich wollten wir von Castelmola noch weiter auf den Monte Veneratta  wandern, das wären nochmals ca. 360 Höhenmeter gewesen. Allerdings hat sich aus Westen eine Schlechtwetterfront genähert und das waren schon die ersten Vorboten des unsäglichen Mittelmeertiefs. Wir haben den Plan also verworfen, sind stattdessen gemütlich in ein Ristorante was Essen gegangen und haben danach noch das dorfeigene Castello besichtigt, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Taormina gemacht haben.

Blick vom Castello auf den Platz am Dorfeingang - im Hintergrund Taormina:


Nachmal ein Blick vom Castello von Castelmola - auf den Hügeln sieht man:
ganz links das Teatro Greco, in der Mitte das Castello von Taormina und rechts die Kapelle Madonna della Rocca.


Ausblick vom Castello auf die andere Seite, im Hintergrund die Bucht von Giardini Naxos, ein sehr beliebter Badeort.


Und zum Schluss noch zwei Einblicke:


Montag, 25. Oktober 2010

[Blitzverlosung] Wow! Ich hab 100! - Update

Vor zwei Tagen hab ich in der Sidebar ein neues Tool eingebaut,  das es ermöglicht, ganz schnell meinen Blog zu abonnieren - einfach draufklicken, Feedreader aussuchen, fertig! Beim Einbau hat der Zähler 95 Leser angezeigt, und jetzt steht er auf einmal auf 100!
Um das zu feiern, kriegt die 10., die mir hier einen Kommentar hinterlässt, eins der Bücher, die ich grad ausgelesen habe, und zwar: Jill Shalvis: The Heat Is On (ein Harlequin Blaze-Roman).
Damit es spannend bleibt, schalte ich die Kommentare erst frei, wenn die 10 erreicht ist. Viel Glück!

Es gibt eine Gewinnerin!

Liebe Friederike (Friedelchen), schreib mir doch bitte ein E-Mail mit deiner Postadresse an: cafe.uranus[at]yahoo[dot]com!

Bei allen anderen bedanke ich mich fürs spontane Mitmachen und die Glückwünsche!

[Rezension] Bonnie Dee & Marie Treanor: Cinderella Unmasked ****

CINDERELLA UNMASKED
Fairytale Fantasy (erotic)

Autor: Bonnie Dee & Marie Treanor
Verlag: Samhain Publishing (2010)
Paperback, 195 Seiten
ISBN 978-1-60504-732-4


Klappentext:
In the years since her husband King Charming boarded a pirate ship to "find himself", Queen Ella has ruled alone. Romantic love? It´s a girlish emotion. These days, her only confidant is her steward, Sebastian.
Five years is a long time to forego sexual pleasures. She´s the queen, after all... shouldn´t she be allowed a few indulgences? A masquerade is just the ticket to find fulfillment Charming never gave her. With Sebastian´s encouragement - and a little help from a fairy godmother - Ella prepares to make some magic.
The first masked stranger she dallies with gives her a taste of what she´s been craving. And it´s just not enough. A second ball follows. A third. Each one - and each anonymous man - sends her to new heights of sexual pleasure. And reawakens the notion that maybe, just maybe, love does not always lead to pain.
Her indiscretions have not gone unnoticed. As her stepfamily makes a move to take over the throne, Ella has nowhere to turn, no one to trust... except the men behind the masks...

Die Story:
Cinderellas Ehe mit Prince Charming ist nicht ganz so gut gelaufen, wie es das Märchen uns versprochen hat. So hat der Prinz schon nach einiger Zeit das eheliche Bett verlassen, um dann mit einer Ziegenhirtin davonzulaufen. Zwischenzeitlich hat er jedoch auch die Ziegenhirtin abserviert und lebt mit dem Kapitän eines Piratenschiffs zusammen!
Cinderella regiert inzwischen das Königreich Jondalar und wird, trotz Wirtschaftskrise (gibt´s auch im Märchen!), von ihren Untertanen geliebt und verehrt. Doch sie sehnt sich nach der Liebe eines Mannes. Und nach sexueller Erfüllung.
Sebastian Crowley arbeitet seit Jahren als Berater der Königin. Er ist ihr treu ergeben. Und nicht nur das. Er hegt Gefühle für sie, die er sich selbst nicht eingestehen will, und die er schon gar nicht Ella gestehen kann. Schließlich ist sie die Königin, und er kommt aus einfachen Verhältnissen, auch wenn er sich mit Fleiß,  Intelligenz und unermüdlichem Einsatz zu einer einflussreichen Position hochgearbeitet hat, fühlt er sich ihr nicht ebenbürtig.
Als die Königin auf die Idee kommt, einen Maskenball zu veranstalten, unterstützt er sie, obwohl er ihren Hintergedanken errät, bei dem Ball ihren sexuellen Notstand zu beheben, unerkannt und ohne Verbindlichkeiten. Auch wenn ihm bewusst ist, dass Ella ihn noch niemals als Mann gesehen hat, sieht er doch seine Chance gekommen, als ihm die gute Fee Lucinda zuhilfe kommt. Natürlich redet er sich ein, die Charade diene einzig dazu, Ella vor Unannehmlichkeiten zu bewahren.
Ella vergnügt sich auf dem Maskenball mit einem geheimnisvollen Fremden, der jedoch um Mitternacht verschwindet, ohne ihr seinen Namen zu nennen. Die darauffolgenden Tage sinnt Ella darüber nach, wie sie den Unbekannten wiedertreffen könnte. Sebastian hingegen wird schön langsam eifersüchtig. 
Ein zweiter Ball wird veranstaltet und Ella erlebt ein neues Abenteuer. Eines, das es in sich hat! Und wieder ist sie Schlag Mitternacht allein...
Während Ella darüber nachdenkt, unter welchem Vorwand sie einen dritten Ball veranstalten könnte, kriegt sie gar nicht mit, dass ihre böse Stiefmutter eine Intrige plant, um Ella zu entthronen und das Königreich an sich zu reißen...

Kommentar:
Soleil´s Rezension zu diesem Buch hat mich sehr angesprochen und so ist dieses Buch als Leihgabe bei mir gelandet. Es ist ein kleiner Leckerbissen für zwischendurch, mit sympathischen Charakteren und fiesen Bösewichten (die böse Stiefmutter, ihre genauso böse Tochter und der intrigante Botschafter). Auch wenn die Figuren (vor allem die Bösewichte) ein bisschen klischeehaft sind, so hat mich das Buch doch sehr gut unterhalten. Selbst die Tatsache, dass die Geschichte von Anfang an sehr durchschaubar ist, hat nicht gestört!
Ella versucht ihrem Volk eine gute, gerechte Königin zu sein und verzichtet dafür sogar auf ein eigenes (Liebes-)Leben. Doch auch eine Königin hat Bedürfnisse, und als die Einsamkeit zu groß wird, greift sie zu drastischen Maßnahmen, ohne daran zu denken, welche Folgen ihr Verhalten für ihren Ruf haben könnte.
Sebastian, dem Ella sehr am Herzen liegt, setzt alles daran, die Königin vor ihren eigenen Fehlern zu schützen. Und ich meine ALLES. Er will sie glücklich sehen, auch wenn es ihm das Herz bricht.
Sowohl Ella als auch Sebastian haben alte Wunden aus der Vergangenheit zu heilen, und brauchen eine Weile, bis ihnen klar wird, dass sie das nur miteinander machen können.
Ganz besonders süß fand ich Lucinda, die gute Fee, die nicht immer zum exakt richtigen Zeitpunkt auftaucht und auf Kriegsfuß mit ihrem Zauberstab steht. Sie hätte gerne mehr Platz in der Geschichte bekommen können. Sehr schräg auch die Idee, dass Prinz Charming auf dem (sexuellen) Selbstfindungstrip ist, und seine Bemerkung, wie praktisch es doch manchmal sein kann, einen Piraten als Freund zu haben, hat mich ungemein amüsiert.
Die erotischen Szenen sind nett und nicht allzu ausschweifend, es fehlt ein bisschen an Intensität und Emotion, sie liefern aber doch die ein oder andere Überraschung.

Fazit:
4 Sterne für ein Märchen der etwas anderen Art. Und, wie am Buchrücken vermerkt: nur für Erwachsene!



Sonntag, 24. Oktober 2010

[Reise] Sizilien: Taormina - eine Stadt mit Flair

Ein Foto der Stadt Taormina, das ich irgendwo im Internet gesehen habe, war der Grund dafür, dass ich unbedingt einmal nach Sizilien wollte. Auch wenn Sizilien, wie schon gesagt, jetzt nicht gerade das Highlight aller unserer Reisen bisher war, so war diese Stadt mit ihrem besonderen Flair auf jeden Fall die Reise wert.

Taormina thront auf einem Plateau 200m überm Meer und bietet eine fantastische Aussicht. Noch fantastischer ist allerdings die Aussicht auf die Stadt selbst, wenn man sich noch weiter hinauf wagt.


Im Gewirr der engen Gassen kann man sich verlieren. Verirren tut man sich jedoch nie. Es geht entweder steil hinauf, oder steil hinunter - und im Zentrum liegt die "Flaniermeile", der Corso Umberto, eine einen Kilometer lange Fußgängerzone, wo sich alles abspielt. Hier drängen sich im Sommer die Touristenströme, selbst außerhalb der Saison ist dort noch viel los. Hier findet man Restaurants, die ihre Tische in den engen Gässchen aufgestellt haben, oder solche, die eine Terrasse mit fantastischer Aussicht aufs Meer bieten können. Hier findet man unzählige Souvenirläden, Eisdielen und Designer-Boutiquen. Hier findet man zauberhafte Aus- und Einblicke und bei jedem Spaziergang etwas Neues.










Obwohl wir sehr viel Zeit in der wunderschönen Stadt verbracht haben, habe ich leider viel zu wenig Fotos gemacht. Was allerdings wohl daran gelegen hat, dass wir die meiste Zeit in diesem Haus verbracht haben:


Dort befindet sich nämlich diese schicke Bar, in der wir abends gerne ein paar Cocktails genossen haben:





Um nach Taormina zu gelangen, muss man eine abenteuerlich gewundene Straße hinauffahren. Da die Stadt aber mit dem Auto kaum befahrbar ist, und auf den wenigen Plätzen ohnehin nur die Bewohner ihre Autos parken dürfen, benutzt man eines der beiden Parkhäuser, oder man lässt sein Fahrzeug unten am Meer in Mazzarò stehen und fährt mit der Seilbahn hoch. Die Funivia fährt alle 15 Minuten, eine einfache Fahrt kostet 2 Euro, 1x Rauf + Runter kostet 3,50 Euro. Zusammen mit mindestens 3,50 Euro für den Parkplatz ist das allerdings eine recht teure Angelegenheit. Wir haben es trotzdem immer wieder gemacht - es macht einfach Spaß, die Aussicht ist toll,  und die Lage der Seilbahn einfach spektakulär...




In Taormina gibt es jede Menge Kirchen und Paläste zu besichtigen, der größte Anziehungspunkt für Touristen ist aber wohl das Teatro Greco. Das antike Theater ist trotz seinem Namen allerdings ein römischer Bau und wirklich viel ist davon nicht mehr übrig. Man kann aber gut erahnen, wie imposant es einmal gewesen sein muss. Leider hat man es heute mit neuen Sitzreihen ergänzt und eine Bühne hineingebaut, wohl weil es im Sommer dort Veranstaltungen gibt. Für den satten Eintrittspreis von 8 Euro pro Person wird allerdings außer einem Haufen alter Steine ;-) nichts geboten.





In den ersten beiden Bildern deutlich erkennbar: die Vorboten des unsäglichen Mittelmeertiefs. Ansonsten hätte man auf Bild 2 vielleicht den Ätna im Hintergrund sehen können. Und wir hätten nicht unter der letzten übriggebliebenen Stelle des einstigen Dachs (Bild 4) Schutz suchen müssen vor dem ersten Regenguss.


Im Ortsteil Mazzarò unten am Meer gibt es zwei Badebuchten die dicht von Hotels umzingelt sind. Hier findet man auch eine andere von Taorminas Attraktionen, nämlich die unter Naturschutz stehende Isola Bella, die über eine Sandbank zu erreichen ist.







Link zum Wikipedia-Artikel über Taormina

Samstag, 23. Oktober 2010

[SuB-Zuwachs] der Rest der Woche

Zwischen die bookmooch-Päckchen hatten sich auch zwei Amazon-Pakete geschummelt...


Anne Stuart: Black Ice
Eine Empfehlung von der lieben Cleopatra.
Living paycheck to paycheck in Paris, American book translator Chloe Underwood would give anything for some excitement and passion - even a little danger. So when she´s offered a lucrative weekend gig translating at a business conference in a remote chateau, she jumps at the chance to shake things up.
Then by chance Chloe discovers her employers are anything but the entrepreneurs they appear, and suddenly she knows far too much. Her clients are illegal arms dealers, and one of them is ordered to kill her. But instead, Bastien Toussaint drags Chloe away, and the next thing she knows she´s on the run with the most terrifying and seductive man she´s ever met. What were his motives - and would she live long enough to find out?


Shannon McKenna: Behind Closed Doors
Noch eine Empfehlung von Cleopatra. Dieses Buch ist, obwohl bereits aus dem Jahr 2002, erst kürzlich auf deutsch unter dem Titel Die Nacht hat viele Augen bei LXY erschienen.
Surveillance expert Seth Mackey knows everything about the women his millionaire boss Victor Lazar toys with - and tosses aside. But Lazar´s latest plaything, Raine Cameron, is different. Beautiful. Vulnerable. And innocent. Just looking at her triggers a white-hot passion Seth can barely control as night after night, he watches her on a dozen different video screens. Raine is pure temptation, but Seth can´t slip up: he´s convinced Lazar had his half-brother murdered. His secret investigation - and his life - are on the line. But then he finds out that Raine may be Lazar´s next victim...
Raine knows she´s being watched  but no one can see the secrets in her heart. She has reasons of her own to seek revenge on Victor Lazar, and she will, despite her fear - and the distracting presence of Seth Mackey. His fiercely masculine good looks and animal sensuality stir her fantasies when she´s alone... and lead her to a bold plan. Offering her body to him, surrendering totally to his ruthless desire, might well push her beyond all emotional limits - and beyond fear itself.


Jill Shalvis: The Heat Is on
Oh, dear. Bella Manchelli is so not having a good day. First, she´s deliciously exhausted from last night´s sizzling one-night stand. Second, there´s a (gulp) dead body at her back door. Third... um, that scrumptious one-nighter is at her front door... and he´s wearing a badge!
Police Officer Jacob Madden is all about duty. Until he shows up looking for a homicide... and runs right into last night´s slice of sexy heaven! Damn, he just can´t think straight when he´s around Bella. All he wants to do is lick her up one side and down the other...
Can duty and smoking-hot sex blend for a while? Definitely! Until Jacob discovers that several of the guys Bella´s dated have turned up dead. Jacob loves being around Bella. But is he ready to be used as target practice?


Kresley Cole: If You Dare (MacCarrick Brothers)
High in the Pyrenees, a band of mercenaries led by Courtland MacCarrick wages war for General Reynaldo Pascal. When Court turns on the evil general, Pascal orders him killed, but Court narrowly escapes and exacts revenge by kidnapping Pascal´s exquisite Castilian fiancée.
Lady Annalia Tristán despises her towering, barbaric captor almost as much as she does Pascal. Her inexplicable attraction to the Highlander only fuels her fury. But nothing will stop her from returning to Pascal - for if she doesn´t wed him, she signs her brother´s death warrant, as well as her own.
From the moment Court discovers that Anna´s prim facade masks a fiery, brave lass, his heart´s ensnarted, and he dares to defy the curse that has shadowed his life - to walk with death or walk alone. But Pascal vows that he´ll hunt the two, never stopping until he´s destroyed them both.