Freitag, 30. April 2010

SuB-Zuwachs - Beichte der Woche


Diese Woche gibt´s einiges zu beichten. Meine letzte Amazon-Bestellung ist eingetroffen. Und im Buchladen war ich auch schon wieder. Der SuB wächst. Unaufhörlich...



Sophie Kinsella: Sag's nicht weiter, Liebling
Soleil ist schuld! Ihre Rezi, und die Aufforderung "Dann wirds aber Zeit" ist schuld daran, dass ich mir mein erstes Buch von Sophie Kinsella gekauft habe. 

Klappentext: 
Emma Corrigan scheint vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben geht schief, und jetzt auch noch das: Sie sitzt in einem von Turbulenzen geschüttelten Flugzeug und sieht ihr letztes Stündlein gekommen. In Panik legt Emma eine dramatische lebensbeichte ab: Jedes Geheimnis, jede jemals geäußerte Lüge bricht aus ihr heraus. Zu dumm, dass Emma Sitznachbar alles andere als ein Unbekannter ist...


Julia Quinn: Wie bezaubert man einen Viscount?
Der zweite Teil der Bridgerton-Reihe. Irina und Winterkatze haben mich dazu verleitet, es mit dieser Autorin zu versuchen, und der erste Teil hat mir gut gefallen.

Klappentext:
Der begehrteste Junggeselle der Londoner Gesellschaft und die aussichtsreichste Debütantin der Saison: Lord Anthony Bridgerton und Edwina Sheffield gäben ohne Frage ein schönes Paar ab - wären da nicht Edwinas überaus besorgte Schwester Kate und der durchaus zweifelhafte Ruf des Lords. Kate ist fest entschlossen, ihre Schwester vor dem Herzensbrecher zu schützen - bis der Viscount sie eines Tages in seine Arme reißt und ihren Mund mit seinen fordernden Lippen verschließt. Erregt und entsetzt zugleich erkennt kate, dass sie den Mann, der ihre Schwester hoffiert, selbst heimlich begehrt...


Carrie Williams: Lehrjahre (Erotischer Roman)
Das erste Buch der Autorin hat mir sehr gut gefallen, das zweite nicht so ganz, mal sehen, wie das dritte ist!

Klappentext:
Genevieve ist überglücklich, als sie die Chance erhält, für ihr großes Vorbild, die Autorin Anne Tournier, zu arbeiten. Durch diese erhält die junge Frau Zugang zu einer faszinierenden Welt - eine Welt voller sinnlicher Lust, sexueller Phantasien und Intrigen. Bald entwickelt Genevieve Talente, die sie nie für möglich gehalten hätte...

Dies ist der erste Teil des sog. "Havanna-Quartetts" (Winter). Den zweiten Teil habe ich bereits gelesen, das war eines der "ausgemusterten" Bücher einer Freundin und hat mir sehr gut gefallen. Außerdem liegt auf meinem SuB noch ein Nachfolgebuch des Havanna-Quartetts, das allerdings so lange warten muss, bis ich mit dem Quartett durch bin...

Klappentext:
Teniente Mario Conde kuriert nach der Silvesterfeier seinen Kater aus, als er von seinem Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen: Rafael Morin, der mit Mario Conde zur Schule gegangen ist. Der Mann mit der scheinbar blütenweißen Weste war schon damals ein Musterschüler, der immer das bekam, was er wollte - auch Condes Freundin Tamara. Mario Conde muss sich den Träumen und Illusionen seiner eigenen Generation stellen.


Am Mittwoch traf ich mich mit einer Freundin zum Tratsch. Treffpunkt war die U3-Station Landstraße. Ich geb´s zu, ich bin vorsätzlich früher dort angekommen, weil es dort gleich gegenüber einen Thalia gibt.  Eigentlich wollte ich ja nur ein einziges Buch kaufen. Das fand ich dann auch bei den englischsprachigen Sonderangeboten. "Leider" blieb noch ein wenig Zeit, und dann sprangen mir noch zwei zusätzliche Bücher ins Auge. Und in den Einkaufskorb...

Ich geb´s ja ungern zu, aber ich hab echt noch nix von Jane Austen gelesen. Da das aber eine beinahe unverzeihliche Bildungslücke ist, geh ich gleich aufs Ganze und les das Buch im Original!





Voriges Jahr hab ich "Karens Männer" von dieser Autorin gelesen, das mir ziemlich gut gefallen hat. Hinter dem Pseudonym Mariah Greene verbirgt sich angeblich eine äußerst bekannte britische Autorin, die sonst eher handfeste Mordfälle aufklären lässt. Anybody einen Hinweis, wer das sein könnte?
Erotische Stories von Cosette - das ist echt heißer Stoff!


Tja, und weil das noch immer nicht alles ist, habe ich noch einen Frustkauf (andere kaufen halt Schuhe...) von voriger Woche zu beichten: Bei Weltbild gab´s ein 3er-Paket von Amanda Quick, zum Preis von € 9,95. Nachdem ich jahrelang historische Liebesromane verweigert habe, seit kurzem aber echt auf den Geschmack gekommen bin, konnte ich da irgendwie nicht vorbeigehen. Kürzlich hab ich wo gelesen, dass man mit Amanda Quick praktisch nix falsch machen kann. Ich weiß zwar nicht mehr, wo ich das gelesen habe, sehr wohl aber, wer´s geschrieben hat. Und wehe....

Amanda Quick:
Verführung im Mondlicht

Ahja, und dann hab ich ja auch noch vorigen Samstag Claudia Tomans neuen Roman "Jagdzeit" bei der Buchpräsentation gekauft.

Und weil das immer noch nicht alles ist, sollte ich das hier vielleicht auch noch erwähnen:


Ich wollte ja schon länger mal einen Blick in das LoveLetter-Magazin werfen und hab mir daher kurzerhand die letzten 3 Exemplare bestellt, weil ich mir nicht die Mühe machen wollte, ein Geschäft in Wien zu suchen, das den LoveLetter verkauft. Ging übrigens super, am Mittwoch per Mail bestellt, am Donnerstag kam die Bestätigung und am Montag wars bei mir in der Post, mit Rechnung. Vorerst sollte ich aber vielleicht doch nicht allzu genau reingucken, weil sonst finde ich sicher noch ein paar Bücher, die ich "unbedingt" haben muss *gg*.

Donnerstag, 29. April 2010

Nora Roberts: Eine Frage der Liebe

EINE FRAGE DER LIEBE
Contemporary Romance

Autor: Nora Roberts
Verlag: Heyne (2001/2009)
Originaltitel: A Matter of Choice (1996)
Taschenbuch, 283 Seiten
ISBN: 978-3-453-72249-1
Link zu Amazon

Klappentext:
Eine turbulente Achterbahnfahrt der Gefühle.
Jessica führt einen kleinen, beschaulichen Antiquitätenladen im Herzen Neuenglands. Was sie nicht ahnt: Ihr Geschäft dient einer internationales Schmugglerbande als Umschlagplatz für Diamanten. Als der New Yorker Polizist James Sladerman anreist, um den Fall vor Ort zu klären, ist Jessica alles andere als begeistert. Sie beschließt, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen, um Sladerman so schnell wie möglich loszuwerden. Dem verwirrt die temperamentvolle Jessica indes gehörig die Sinne...

Kommentar:
Wo ich gerade den Klappentext abgetippt habe, ist mal gleich der erste Kritikpunkt (einer von vielen...) an diesem Buch: Im Klappentext steht totaler Blödsinn! Sladerman, kurz Slade genannt, reist erstens gar nicht an, um den Fall zu klären, er soll bloß Jessica beschützen, weil ihr Onkel (sein Vorgesetzter), das so wünscht. Ermitteln tut das FBI (die sind aber praktisch nicht anwesend). Jessica soll nichts erfahren, also wird Slade unter dem Vorwand eingeschleust, die total chaotische Bibliothek von Jessica zu ordnen. Auch darf Jessica nicht erfahren, dass er Polizist ist, daher gibt  Slade sich als Schriftsteller aus, was er ohnehin viel lieber wäre als Polizist, tatsächlich hat er auch schon Geschichten veröffentlicht und schreibt gerade an einem Roman.
Zweitens nimmt Jessica die Ermittlungen ganz und gar nicht selbst in die Hand, denn sie hat ja anfangs gar keine Ahnung von der Schmuggelbande.

Nun die anderen Kritikpunkte in aller (mir möglichen) Kürze, denn das Buch ist echt kein ausführliche Kritik wert:
Die Geschichte ist hanebüchen und vorhersehbar, die Charaktere sind blaß und unsympathisch, allen voran die nervige Jessica. Slade ist ein Rauhbein, was ich ja eigentlich mag, aber er benimmt sich leider wie ein Ochse.
Die Übersetzung ist grottenschlecht, völlig lieblos, passt aber somit zur ebenso lieblos runtergeschriebenen Story. Sätze, die jeglicher Grammatik entbehren finden sich hier ebenso wie Wörter, die in keinem Wörterbuch zu finden sind.
Die Liebesszenen sind platt und gänzlich unerotisch. Schwülstig auch. Teilweise sogar unlogisch, da liegt Jessica in einem Satz auf ihm und zwei Sätze weiter plötzlich unter ihm, ohne, dass sich die beiden bewegt haben.
Was sich in diesem Buch dafür ständig bewegt, ist die Erzählperspektive, manchmal sogar innerhalb eines Absatzes, das ist sowas von nervig, und sowas lassen die Lektoren sicher nur Nora Roberts durchgehen.

Kleines Beispiel, wie es definitiv NICHT geht:

"Also gab sie sich ihm hin, nahm ihn in sich auf in einem Taumel glitzernder Lust. Ihre Leidenschaft bekam Flügel, trieb sie beide hart und unerbittlich dem Höhepunkt entgegen, den sie bis zur Erschöpfung auskosteten. Als ihre aufgepeitschten Sinne allmählich zur Ruhe kamen, und sie glaubte, sich in ihm aufzulösen, blieben sie beide ineinander verschlungen liegen, vereint und wohlig ermattet.
Slade versuchte mit dem letzten Rest seiner verbliebenen Kraft seinen Kopf zu klären, musste aber feststellen, dass sie sein ganzes Denken vereinnahmt hatte. Die Energie, die sie angetrieben hatte, war dahingeschmolzen, ihr Körper, der auf seinem lag, schien kein Gewicht mehr zu besitzen, doch spürte er, dass sie ihn immer noch beherrschte. Er wollte sich ihr entziehen, vielleicht um ihnen beiden zu beweisen, dass er dazu in der Lage war, dass er noch einen freien Willen besaß. Seine Hände vergruben sich nur noch tiefer in ihrem Haar, bis sie ihren schlanken, weichen Nacken fanden. Obwohl sie ganz still unter ihm lag und kaum atmete, spürte er ihr Herz an seiner Brust hämmern. Keine noch so große Willensanstrengung hätte seinen Pulsschlag in einen normalen Rhythmus zurückbringen könne, obgleich er körperlich völlig befriedigt war. Es verlangte ihn nach ihr - aber im Augenblick nur nach ihrer Nähe."

"in einem Taumel glitzernder Lust" - gehts noch schmalziger?
"mit dem letzten Rest seiner verbliebenen Kraft" - doppelt hält besser, oder?
"seinen Kopf zu klären" - nix Deutsch!
"...und kaum atmete" - sollte er dann nicht mal von ihr runter, bevor sie ganz damit aufhört?

Der Krimi-Teil  ist sowas von unspannend, dass es einem die Schuhe auszieht. Und außerdem: Da wird ein Mann erschossen, direkt neben dem Haus, in dem es von Hausangestellten nur so wimmelt, und keiner kriegt was mit? Drei Schüsse, die keiner hört? Und vor allem: keiner kommt, um aufzuräumen? Slade, selber Polizist, verständigt seine Kollegen nicht? Hä? Nein, echt - das ist sooooo doof und unglaubwürdig!

Das ganze Buch war ein Ärgernis, und ich war knapp davor, es abzubrechen.

Fazit:
Frau Roberts hat 100 Bücher geschrieben, und dafür verdient sie meine absolute Hochachtung. Ich hoffe bloß, dass sie nicht alle ihre Bücher in diesem Stil runtergestrudelt hat.
1 Stern von mir für ein absolut entbehrliches Buch, das sich ganz sicher nur verkauft, weil Nora Roberts draufsteht.

Mittwoch, 28. April 2010

[uff!] die Linkliste...

Nur kurz, falls sich wer fragt, warum´s hier seit 2 Tagen keinen neuen Post gibt: ich arbeite gerade daran, meine neu installierten Extra-Seiten zu befüllen.
Zur Zeit ist grad die Linkliste dran, d.h. ich surf mich durch alle auffindbaren deutschsprachigen Bücher-Blogs (was ich eh schon seit Monaten tue, OMG - und es werden immer mehr!), und weil das Informationen-Sammeln und -Weitergeben ein altes Zwillingsleiden ist, mach ich eine totaltotal umfangreiche Linkliste.
(eigentlich eh mehr aus sportlichem Ehrgeiz als aus Notwendigkeit, aber das ist eine andere Geschichte...)

Montag, 26. April 2010

[Verlosung] Überraschungs-Paket mit Buch

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich ein bisschen an meinen Blog herumgebastelt. Das Layout ist zwar noch immer nicht ganz perfekt, ich suche zum Beispiel noch ein Header-Bild, aber immerhin habe ich es geschafft, endlich ein paar Extra-Seiten einzufügen, wo ihr jetzt zum Beispiel eine Liste meiner bisherigen Rezensionen findet, und demnächst auch eine Liste (fast) aller Bücher, die ich jemals gelesen habe.

Außerdem habe ich meinen SuB auch auf eine Extra-Seite verbannt, damit er nicht mehr die Sidebar blockiert. Dort habe ich jetzt mehr Platz um meine Blogroll zu verlängern und außerdem habe ich ein Widget eingefügt, das mir auf diversen anderen Blogs auch gut gefällt, nämlich die "Regelmäßigen Leser". Leider schaut das bei mir ganz und gar nicht gut aus, weil das nämlich nur zwei Tapfere sind bisher :-((

Jetzt weiß ich natürlich, dass ich mehr als zwei Leser hab und dass mich einige von euch in ihrem Reader oder über bloglovin abonniert haben, aber diese Bildchen schauen halt soooo hübsch aus, und es macht schon was her, wenn auch andere sehen, dass man Leser hat (*rotwerd*). Deshalb könnt ihr euch jetzt ganz einfach hier rechts anmelden. Und damit eure Mühe nicht umsonst ist, gibt´s auch was dafür!

Tataa!
Wer sich bis Ende dieser Woche (also bis Sonntag, den 2. Mai 2010, 23:59 Uhr) als "regelmäßiger Leser" einträgt, nimmt an der Verlosung eines Überraschungspaketes teil. 

In dem Überraschungspaket ist natürlich auch mindestens ein Buch, nämlich ein signiertes Exemplar von Claudia Tomans "Jagdzeit" samt dazupassendem Lesezeichen. Außerdem wird es noch weitere österreichische "Erzeugnisse" enthalten.

Also, Mädels (und Jungs natürlich auch) - meldet euch an, und ihr habt die Chance, zu gewinnen! Und ich freu mich ganz wahnsinnig!! ;-))

Und natürlich dürft ihr mir auch gerne einen Kommentar hinterlassen, wie ihr die kleinen Änderungen an meinem Blog so findet...

Sonntag, 25. April 2010

[Wien literarisch] Buchpräsentation: "Jagdzeit" von Claudia Toman

Gestern hat die Wiener Autorin Claudia Toman ihren zweiten Roman "Jagdzeit" in der Wiener Staatsoper präsentiert. Genauer gesagt im Kinderopernzelt auf dem Dach der Oper, ihrem Arbeitsplatz, wo sie seit einigen Jahren als Regieassistentin, Inspizientin und Spielleiterin arbeitet.

Claudia Toman las einige Szenen aus ihrem neuesten Werk (klingt ganz interessant, auf jeden Fall hat sich CT beim Lesen voll ins Zeug gelegt!), musikalisch umrahmt wurde die Lesung vom Kammersänger Heinz Zednik, der, mit Klavierbegleitung, Lieder von Ernst Krenek zum Besten gab (was äußerst, naja, "Geschmackssache", war).
Danach gab es noch ein sehr persönliches Video von Claudia. Und zum Abschluss lud der Diana Verlag zu einem Glas Prosecco (eine Wohltat nach 2 Stunden im wirklich heißen und etwas stickigen Zelt) und Claudia Toman hat ihre Bücher signiert. Auch ich konnte ein signiertes Werk ergattern, ein paar Wörtchen mit der sehr netten Autorin plaudern, und sie hat mir zugesagt, demnächst ein paar Fragen für ein kleines Interview zu beantworten.





Ergänzung 26.04.2010:
Auf Claudia Tomans Blog gibt es einen Bericht über die Buchpräsentation mit mehr Fotos (leider habe ich ja keine Fotos von der Lesung selbst, weil es im Zelt für meine kleine Kamera einfach zu dunkel war).
Und Überraschung - es gibt ein Foto, auf dem CT gerade MEIN Buch signiert - ich bin die mit dem roten Schal (vorletztes Foto) :-)

Samstag, 24. April 2010

Reise in die Vergangenheit

Als ich voriges Wochenende meine Mutter besucht hab, stand da plötzlich ein uralter Koffer auf der Veranda. So ein richtig alter, mit Metall an den Ecken, einem wackeligen Griff und diesen Schnappschlössern, bei denen man sich die Finger prellt beim Öffnen. Leider hab ich Dummchen kein Foto von dem Koffer gemacht.
Dafür aber vom Inhalt. Es waren nämlich Bücher drinnen! Und zwar hauptsächlich alte Kinderbücher von mir. Total verstaubt natürlich, denn die lagen im Gartenhaus und Mama hatte sie einige Tage zuvor ausgeräumt, um sie auf den Dachboden zu transportieren. Da bin ich ja gerade noch rechtzeitig gekommen, um sie zu retten, fein säuberlich abzuwischen und dann in meinem Kasten zu verstauen.
Natürlich nicht ohne vorher Fotos davon zu machen, und die zeig ich euch heute!


In der hintersten Regalreihe stehen zwei richtige Schätzchen:
Ganz links die gesammelten Werke von Wilhelm Busch, eine uralte Ausgabe, in der alten Schrift, schwer zu lesen, aber man kann sich ja auch nur die Zeichnungen ansehen...
Ganz rechts stehen die sechs Gulla-Bücher, über die habe ich hier ja schon mal berichtet und jetzt gibt´s auch die Original-Fotos davon:


Die Bücher stammen aus den 50er und frühen 60er-Jahren, gehörten meiner Mutter, und ich habe diese Geschichte damals wirklich geliebt, und würde die Bücher natürlich nienieniemals hergeben.


In der zweiten Reihe steht die "Pippi"! Und "Meffi" von Doris Janausch - auch ein absolutes Lieblingsbuch aus meinen Kindertagen. Ach ja, und "Ivanhoe" - den mochte ich auch, aber ein bisschen später als Meffi. *gg*
Außerdem die Klassiker: Die Märchen von Andersen und von den Gebrüdern Grimm. Wie man auf dem folgenden Foto sehen kann, wurden die wohl ganz schön oft (vor)gelesen, denn sie sind nicht mehr grad im allerbesten Zustand, bei den Brüdern Grimm hat irgendwer am Cover geknabbert und bei Andersen fehlt der ganze Buchrücken. Schande!


Außerdem finden sich in der zweiten Reihe auch noch diese zwei Schätzchen hier, die habe ich auch sehr geliebt:


"Geschichten fürs Kinderzimmer" mit den Bären vorne drauf, und "Die dumme Augustine" von Ottfried Preußler:


In der dritten und letzten Reihe siehts so aus:



Neben Heidi stehen ein paar Jung-Mädchen-Bücher, und eine gelbe Kinderbuchserie, an die ich mich echt nicht mehr erinnert hätte:



Eines der ältesten Bücher im Regal ist aber dieses hier aus dem Jahr 1953 - hab ich auch von meiner Mutter "übernommen":


So, das war mein kurzer Ausflug in die Buch-Vergangenheit! Allerdings sind das ganz sicher nicht alle Kinder- und Jugendbücher die ich mal gelesen habe, denn ich hatte auch viele aus der (Schul-)bücherei oder von Freundinnen ausgeborgt, aber da ich mir diese nirgendwo notiert habe, werde ich das niemals mehr rekonstruieren können.
Um ein Buch tut es mir ganz besonders leid, das kam aus der Schulbibliothek und ich kann mich weder an den Autor noch an den Titel erinnern, es war die Geschichte eines kleinen Jungen, der eine Reise zum Mond macht. 
Und außerdem frage ich mich, wo die ganzen Pixi-Bücher hinverschwunden sind, von deinen meine Oma immer erzählt, dass sie sie mir und meinem Bruder alle mindestens 20 mal vorgelesen hat, am Ende kannte sie sie schon auswendig, und wir wollten sie trotzdem nochmal hören *gg*

Freitag, 23. April 2010

kleiner Blog-Unfall

Also falls irgendjemandem hier was komisch vorkommt - ihr seid noch immer richtig.

Ich bastel nur gerade ein bisschen an dem Blog herum (weil das Buch von Nora Roberts, das ich grad les, so fürchterlich ist...), und jetzt hab ich aus Versehen meinen Bloghintergrund gelöscht. Hoffentlich find ich den wieder. Falls nicht, soll es wohl ein Zeichen gewesen sein *gg*

[Rezension] Julia Quinn: Wie erobert man einen Duke? ****

WIE EROBERT MAN EINEN DUKE?
Historical Romance

Autor: Julia Quinn
Verlag: MIRA Taschenbuch (2009)
Originaltitel: The Duke and I (2000)

Taschenbuch, 396 Seiten
ISBN: 978-3-89941-537-7
Link zu Amazon

Klappentext:
Nichts wünscht sich die warmherzige Daphne Bridgerton sehnlicher, als zu heiraten und Kinder zu bekommen - und schließt dafür einen Pakt mit Simon Basset, Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte, aber heiratsunwillige Aristokrat vergeben. Und Daphne wird durch das Interesse des Duke doppelt begehrt! Ein prickelndes Spiel, bei dem es nur Sieger zu geben scheint - bis Daphne erkennt, dass sie den einen Mann begehrt, der keine Liebe mehr will...

Kommentar:
Winterkatze und Irina haben mich davon überzeugt, es mit Julia Quinns Bridgerton-Büchern zu versuchen, da ich ja bisher nicht sonderlich viel Erfahrung mit historischen Liebesromanen habe. Danke Mädels, war eine gute Empfehlung!

Daphne Bridgerton ist die älteste Tochter von Violet Bridgerton, man schreibt das Jahr 1813, es ist ihre zweite "Saison" in London und ihre Mutter versucht verzweifelt, sie zu verheiraten. Einige Anträge hat Daphne bereits abgelehnt, denn die entsprechenden Herren waren entweder so alt, dass sie hätten ihr Vater sein können, oder dumm wie Bohnenstroh. 
Violet Bridgerton ist allerdings nicht die einzige, die Töchter im heiratsfähigen Alter hat, die an den Mann gebracht werden müssen, und so entbrennt bei den diversen gesellschaftlichen Gelegenheiten ein erbitterter Wettkampf der rührigen Mütter um die beste Partie für ihre Tochter. Die armen Mädchen! Und die Männer erst! Keine und keiner kann sich den Kuppelversuchen der Schwiegermütter in spe entziehen.

Daphne ist zwar nicht so naiv, an eine Liebesheirat zu glauben, aber sie möchte wenigstens einen Mann, denn sie gut leiden kann. Außerdem ist Daphne nicht gerade auf den Mund gefallen, ein hübsches Dummchen ist sie schon gar nicht, aber leider hat sie das Problem, dass die meisten jungen Männer in ihr eher so etwas wie einen Kumpel sehen, anstatt eine begehrenswerte Frau. Ihre drei älteren Brüder tragen auch noch dazu bei, potentielle Anwärter zu verschrecken, denn sie haben äußerst hohe Ansprüche, was den zukünftigen Ehemann ihrer geliebten Schwester betrifft.

Simon Basset, der neue Duke of Hastings, ist nach langer Zeit im Ausland nun nach dem Tod seinen Vaters endlich nach London zurückgekehrt und ist natürlich ein potentielles Opfer für die gierigen Mütter und deren Töchter. Zufällig trifft er auf einer dieser Veranstaltungen Daphne und die beiden sind sogleich fasziniert voneinander, auch wenn sie bei ihrem ersten, äußerst schrägen Zusammentreffen gleich Giftpfeile aufeinander abschießen. Als Simon erfährt, dass die schöne Unbekannte die Schwester seines guten Freundes Anthony ist, macht er ihr einen verwegenen Vorschlag. Gegenüber der Gesellschaft wollen sie Interesse aneinander vortäuschen, damit sei beiden gedient. Simon erscheint für die anderen Damen vergeben und Daphne erscheint für die anderen Heiratskandidaten plötzlich begehrenswerter. Der Trick funktioniert zwar, doch die beiden haben nicht damit gerechnet, dass sie sich bei diesem Spiel ineinander verlieben.

Auch wenn Simon Daphne noch so sehr begehrt, für ihn ist klar, dass er niemals heiraten will. Und schon gar keine Kinder zeugen. Er hat dafür einen (für ihn) triftigen Grund. Für Daphne, die in einer großen, liebevollen Familie aufgewachsen ist, steht außer Zweifel, dass sie ebenfalls eine solche haben will. Vielleicht nicht mit ganz so vielen Kindern wie ihre eigene Mutter, die immerhin 8 Kinder hat. Doch als sie sich entscheiden muss,   ist ihre Liebe zu Simon größer, als der Wunsch, Kinder zu haben. Als sie jedoch draufkommt, dass Simon sie in der Kindersache belogen hat, zieht sie alle Register...

Daphne und ihre Familie sind ein wirklich liebenswerter Haufen. Violet hat ihre Kinder praktischerweise in alphabetischer Reihenfolge benannt, und so fällt es einem relativ leicht, die Geschwister auseinanderzuhalten, und altersmäßig einzuordnen.
Daphne ist eine intelligente und schlagfertige junge Frau, die weiß, was sie will. Ihre mangelnde Erfahrung in Liebesdingen (und vor allem ihre völlige Ahnungslosigkeit was das betrifft, was "in der Hochzeitsnacht passiert"), macht sie dank ihres "Lerneifers" und ihres klugen Verstandes wieder wett. Bloß an einer bestimmten Stelle kann ich es ihr einfach nicht abnehmen, dass sie "so weit" gehen würde, es passt irgendwie nicht richtig zu ihrem Charakter.

Simon Basset wurde von seinem Vater bereits als Kleinkind verachtet, weil er nicht der perfekte Sohn war, den dieser sich so sehr gewünscht hat. Simons Mutter ist bei der Geburt gestorben und so wächst Simon mit einer Kinderfrau auf, die ihm zwar Zuneigung entgegenbringt, aber niemals die Geborgenheit einer Familie bieten kann. Um sich für die Lieblosigkeit seines Vaters zu rächen, beschließt Simon, alles zu unternehmen, um das genaue Gegenteil von dem zu werden, was sein Vater sich von einem zukünftigen Duke erwartet.
Simon bleibt ein bisschen zu blass. Man erfährt zwar, dass er in seinen wilden Jahren nichts hat anbrennen lassen, so ganz nehme ich ihm den Draufgänger aber leider nicht ab. 

Julia Quinn hat hier trotzdem eine äußerst nette, locker zu lesende historische Liebesgeschichte geschrieben, mit sympathischen Charakteren, geistreichen und witzigen Dialogen und ein bisschen (zu wenig) Herzschmerz.
Was mir gut gefallen hat: Auch wenn die Männer in der Familie das Sagen haben, und dies notfalls auch mit Fäusten unterstreichen, oder gar mit der Aufforderung zu einem Duell, so ziehen doch die Damen im Hintergrund raffiniert die Fäden.

Ein paar wirklich köstliche Szenen hat Julia Quinn hier geschreiben (zB. die "Aufklärung" von Daphne durch ihre Mutter), leider weist das Buch aber auch einige Längen und einige kleine Kritikpunkte (wie schon beschrieben) auf, was halt leider ein Sternchen kostet.

Serieninfo:
"Wie erobert man einen Duke?" ist der erste Teil der Serie um die Familie Bridgerton, die aus 8 Geschwistern besteht: Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth.
Einige der englischen Originaltitel der Bücher sind Anspielungen auf Film- oder Songtitel.

Band 1: Wie erobert man einen Duke? (auch unter dem Titel "Wie erobert man einen Herzog" erschienen) / The Duke and I
Band 2: Wie bezaubert man einen Viscount? / The Viscount Who Loved me
Band 3: Wie verführt man einen Lord? (auch unter dem Titel "Zauber einer Ballnacht" erschienen) / An Offer From A Gentleman
Band 4: Penelopes pikantes Geheimnis (auch unter dem Titel "Lady Whistledowns Geheimnis" erschienen) / Romancing Mr. Bridgerton
Band 5: In Liebe, Ihre Eloise / To Sir Philip, With Love
Band 6: Ein hinreißend verruchter Gentleman / When He Was Wicked
Band 7: Mitternachtsdiamanten / It´s In His Kiss
Band 8: Hochzeitsglocken für Lady Lucy / On the Way to the Wedding

Fazit:
4 Sterne für ein wirklich nettes Buch, das mich gut unterhalten und eine angenehme Entspannung für eine lange Zugfahrt geboten hat.
Und wie ihr sehen könnt, hab ich mich auch ein bisschen über die Serie informiert, denn ich werde sie zweifelsohne weiterlesen, vor allem, weil Irina behauptet, der erste Band sei noch gar nicht der beste. (Jetzt mal völlig ungeachtet dessen, dass Irina und ich zwar oft, aber nicht immer, derselben Meinung sind, was Bücher betrifft *zwinker*). Ich lass mich überraschen, was Frau Quinn noch so auf Lager hat.

Donnerstag, 22. April 2010

[Rezension] Jess Dee: Steve´s Story ***

STEVE´S STORY
Contemporary Erotic Romance
Serie: Circle of Friends, Book 2
Autor: Jess Dee
Verlag: Samhain Publishing (2010)
Paperback, 236 Seiten
ISBN: 9781605045511
Link zu Amazon

Die Vorgeschichte:
(Achtung - hier gibt´s Spoiler, aber das Buch ist ohnehin nicht so gut, dass ich es empfehlen kann, ihr könnt also ruhig weiterlesen...)
Katelyn Rosewood und Steve Sommers führen eine gemeinsame Arztpraxis in Sydney. Kate liebt Steve´s besten Freund Tyler Bonnard. Und Steve liebt dessen Schwester Penelope, die ihm jedoch schon mehrmals das Herz gebrochen hat, weil sie ihn immer wieder ohne Erklärung verlassen hat, um dann irgendwann wieder zurückzukehren.
Eines Tages verlassen die Bonnard-Geschwister jedoch Sydney fluchtartig um fortan in London zu leben. Erklärung hierfür geben sie natürlich keine ab.
Zurück bleiben Kate und Steve, beide mit gebrochenen Herzen. Da die beiden aber nicht nur Kollegen sondern auch beste Freunde sind, ist einer des anderen Fels in der Brandung und so ergibt es sich daraus langsam mehr als Freundschaft, bis sie schließlich beschließen, zu heiraten. Denn eins ist klar, sie werden beide niemals mehr eine größere Liebe als die Bonnard-Geschwister finden, da können sie ja gleich den besten Freund heiraten.
Was die beiden jedoch nicht wissen, ist der Grund, warum Tyler und Pen gegangen sind. Die Geschwister haben nämlich ein Geheimnis, vor dem sie Kate und Steve schützen wollen.

An dieser Stelle beginnt Buch 1 "Only Tyler" (das ich allerdings nicht gelesen habe), deshalb ne kurze Inhaltsangabe:
Inzwischen sind zweieinhalb Jahre vergangen. Als Tyler erfährt, dass Kate und Steve heiraten wollen, kommt er zurück nach Sydney, bereit, um seine große Liebe Kate zu kämpfen. Und bereit, sein Geheimnis mit Kate zu teilen. Kate befindet sich in einem moralischen Dilemma - soll sie die Verlobung mit Steve lösen, dem eh schon Penelope mehrfach das Herz gebrochen hat, oder soll sie auf ein Leben mit ihrer großen Liebe Tyler verzichten?
Darum scheints in dem Buch zu gehen, viel mehr passiert wohl nicht, wenn ich von "Steve´s Story" darauf schließen kann.
Kate entscheidet sich für Tyler, der das allerdings noch nicht weiß, und just, als er unterwegs zu Kate und Steve ist, um ihnen viel Glück für ihre Ehe zu wünschen, hat Tyler einen bösen Motorrad-Unfall, der ihn ins Koma befördert.

Hier beginnt Buch 2 "Steve´s Story".
Tyler liegt im Krankenhaus auf der Intensivstation.
Kate hat Steve in einem unbedachten Moment das Geheimnis von Tyler verraten. Die beiden Bonnard-Geschwister haben als Kinder den langsamen und qualvollen Tod ihres Vaters miterleben müssen, der an Chorea Huntington litt. Da diese Krankheit erblich ist, ist es wahrscheinlich, dass zumindest eines der Kinder sie geerbt hat. Als Tyler von Kate´s und Steve´s Verlobung erfahren hat, hat er einen Gentest machen lassen, das Ergebnis war negativ - von dieser unglaublichen Last befreit ist er zurückgekehrt nach Sydney.
Penelope ist allerdings nicht zurückgekommen. Was zwei Dinge bedeuten kann: entweder sie liebt Steve nicht genug, um ebenfalls um ihn zu kämpfen, oder sie hat das Gen geerbt...

Als Tyler im Krankenhaus im Koma liegt, taucht Penelope auf und sowohl sie als auch Steve müssen feststellen, dass die Anziehung zwischen ihnen beiden noch immer so groß ist, wie vor zweieinhalb Jahren. Obwohl Pen mächtig dagegen ankämpft, kann sie letztlich doch nicht die Finger von ihm lassen und das Chaos der Gefühle beginnt...

Kommentar:
Achtung, dieses Buch ist ein brutaler Angriff auf die Tränendrüsen! Leider ist das aber schon alles, denn für die Story hätten auch 100 Seiten weniger locker gereicht, dann wären der Leserin die ständigen Wiederholungen von Steve´s und vor allem Pen´s Gedanken erspart geblieben. "Ich liebe ihn und der Sex ist so fantastisch, aber ich habe keine Zukunft, denn ich werde spätestens in 10 Jahren meinen Verstand und die Kontrolle über meinen Körper verlieren, und das will ich ihm nicht antun, dass er mir dabei zusehen muss und vor allem will ich meinen Stolz und meine Würde behalten, deshalb werde ich wieder nach London gehen, sobald Tyler wieder aufwacht und gesund ist, damit Steve sich eine nette Frau suchen kann und eine Familie gründen, blablabla..."
Als Steve erfährt, was mit Pen los ist, macht er ihr mindestens dreimal einen Heiratsantrag, den sie ebensooft ablehnt. Steve ist Arzt und er ist sich dessen bewusst, was passieren wird, ist aber bereit, das mit ihr durchzustehen, bis zum Ende, sozusagen, und er will mit ihr für die Jahre, die ihnen bleiben, das schönste Leben leben. Und das ist nun mal nur schön, wenn sie beide zusammen sind. Leider gelingt es ihm nicht, Pen davon zu überzeugen.
Tyler erwacht irgendwann aus dem Koma und ist bis auf ein paar Knochenbrüche relativ unversehrt. An dem Tag an dem er das Krankenhaus verlassen kann, verlässt Pen Sydney und damit auch Steve. Diesmal für immer.
Oder etwa doch nicht? Ist die Liebe zu Steve vielleicht doch größer, als ihr Stolz und ihr Bedürfnis, ihre Würde zu behalten?

Man erfährt über die beiden eigentlich nicht viel mehr, als dass sie sich unendlich lieben und dass der Sex sensationell und fabelhaft und großartig ist. Ich fand die (relativ) expliziten Sexszenen allerdings nicht wirklich großartig. Und dazwischen gibt´s eigentlich nur das ständige Gedanken-Hin-und-Her von Pen und Steve. Achja, und natürlich mischen sich auch noch Steve´s Eltern, Tyler und Kate und Steve´s Bruder ein, die alle wissen, was das Beste für Penelope ist. Nur sie selbst braucht einfach ewig, bis es ihr klar wird.

Das Thema unheilbare Krankheit ist für eine (Erotic) Romance ein bisschen ungewöhnlich, auch weil ein "happily ever after" dadurch ausgeschlossen wird. Wenn die Liebe groß genug ist, kann man auch mit einer bedrohlichen Zukunft umgehen, und versuchen, für Jetzt das Beste daraus zu machen. Leider ist es Jess Dee hier nicht ganz gelungen, mich davon zu überzeugen, dass Steve und Pen außer tollem Sex noch andere Grundlagen für eine glückliche Beziehung haben.

Fazit:
So sehr habe ich mich auf ein Buch von Jess Dee gefreut und jetzt hab ich dabei zwar Rotz und Wasser geheult, aber richtig gut fand ich es trotzdem nicht. Deshalb gibt´s auch nur 3 Sterne dafür. 
Band 1 dieser Serie werde ich sicher nicht lesen, aber ich werde es nochmal mit einem anderen Buch der Autorin versuchen, ich will noch nicht aufgeben. Immerhin hat mir ihre Novella "A Question of Trust" sehr gut gefallen und vielleicht habe ich bei einem anderen ihrer Bücher ja mehr Glück.

Mittwoch, 21. April 2010

[Rezension] Tim Binding: Cliffhanger ****

CLIFFHANGER
Roman

Autor: Tim Binding
Verlag: Heyne (2010)
Titel der engl. Originalausgabe: Cliffhanger (2008)
Taschenbuch, 350 Seiten
ISBN: 978-3-453-43445-5
Link zu Amazon

Klappentext:
Wie werde ich meine Frau (nicht) los?
Al Greenwood hat ein Haus am Meer, ein Auto und zwei Karpfen, die er liebt. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Audrey - die will er nämlich loswerden. Und so verpasst er ihr an einem regnerischen Septembertag einen Laufpass der besonderen Art und schubst sie eine Klippe hinunter. Doch als er zurück nach Haus kommt, räkelt sich Audrey genüsslich vor dem Kamin...

Die ersten Sätze:
Es klang ganz einfach.
"Audrey", sagte ich. "Audrey, wie wär´s, wenn wir ein bisschen rausgehen, einen Spaziergang machen?"
"Bei dem Wetter?"
"Uns ein bisschen den Kopf durchpusten lassen", sagte ich, während ich mir die Schuhe anzog, und sie zuckte die Achseln und sagte: "Wieso nicht?"
Weil ich dich von der Scheißklippe stoßen werde, Audrey, deshalb nicht.

Kommentar:
Als ich diese paar Sätze in der Rezension von Jenny gelesen habe, wusste ich, das Buch muss ich haben! Ein bisschen abgefahrener, bitterböser, britischer Humor kann nicht schaden zwischendurch. Ich wurde nicht enttäuscht! Tim Binding hat es geschafft, mich mit seiner Geschichte vom Loser Al Greenwood, durchwegs gut zu unterhalten.

Al ist um die fünfzig, Taxifahrer, und lebt in einem typischen englischen Kaff in Küstennähe. Ein Bungalow, verschrobene Nachbarn, ein rivalisierender Ex-Kollege und das nicht so richtig gut laufende Geschäft, sowie nicht zuletzt seine Frau Audrey, deren er nach langen Ehejahren überdrüssig geworden ist, spiegeln die Tristesse seines Lebens wieder. Einzig und allein seine beiden japanischen Karpfen Torvill und Dean sind noch ein Quell der Freude für Al.
Und deshalb beschließt er, dass Audrey weg muss. Eine Scheidung denkt er erst gar nicht mal an, die ultimative Lösung ist gefragt. Und dafür bietet sich die Klippe in der Nähe ganz einfach hervorragend an. Al provoziert also Audrey so lange, bis sie an jenem regnerischen Septembertag tatsächlich aus dem Haus stürmt. Er selbst nimmt eine Abkürzung zur Klippe, erwartet sie dort und schubst sie, ohne lange mit der Wimper zu zucken, runter.
Als er jedoch beschwingt und völlig aufgedreht nach Hause zurückkommt, erwartet ihn dort: Audrey.

Was dann beginnt, ist eine aberwitzige Geschichte, bei der Al allerdings bald nichts mehr zu Lachen hat. Wen hat er denn bitte von der Klippe geschubst? Und wo ist seine über alles geliebte (heimliche) uneheliche Tochter Miranda, die just am selben Abend verschwunden ist? Vor allem, wie kann er das alles herausfinden, ohne sich selbst irgendwie verdächtig zu machen? 

Obwohl ihm all die ungelösten Fragen das Leben schwer machen, wird ausgerechnet das Leben mit seiner Frau Audrey plötzlich leichter. Ihre Beziehung erlebt so etwas wie einen zweiten Frühling, und Al lässt Audrey sogar sein geliebtes Taxi fahren! Fast könnte man meinen, für Al wendet sich doch noch alles "irgendwie" zum Guten, da beginnt die mühsam aufrechterhaltene Fassade zu bröckeln, Verdächtigungen werden ausgesprochen, plötzlich tauchen Personen auf, die etwas beobachtet haben, und Al wird in die Enge getrieben...

Die Geschichte lebt von skurrilen Szenen aber vor allem von den noch skurrileren Charakteren, allen voran die dauerbekiffte Nachbarin, eine pensionierte Lehrerin, die Al "Mrs. Schnüffelnase" nennt. Tatsächlich wird die Schnüffelei von Mrs. Blackstone Al beinahe zum Verhängnis. Ihr selbst übrigens auch.
Obwohl von Anfang an klar ist, dass Al ein Mörder ist, wirkt er ganz und gar nicht unsympathisch, im Gegenteil, er hat sogar liebenswerte Züge und irgendwie konnte ich seine Motive durchaus nachvollziehen. 

Der Schreibstil ist flott, der Humor ist schwarz, die Geschehnisse sind teilweise bizarr, das Ende überraschend. Oder auch nicht, wie man's nimmt. Ein Mord wurde begangen, und jemand muss dafür ins Gefängnis. Dass alles ganz anders war, wird wohl nie jemand erfahren.

Noch eine Anmerkung zum Buch selbst: es ist äußerst schlecht gebunden bzw. geklebt, und es würde mich nicht wundern, wenn nach zweimaligem Lesen bereits ein paar Seiten locker werden. Außerdem hat es Falten am Buchrücken - keine Lesefalten wohlgemerkt, sondern etwa so, wie wenn man Klarsichtfolie schlecht aufklebt. Ärgerlich, sowas.

Fazit:
4 Sterne für eine mit britischem Humor gespickte "Krimi-Komödie", in der - mal umgekehrt - statt dem Täter, das Opfer gesucht wird.

Dienstag, 20. April 2010

[Blogparade] Büchersammelsucht

Alexandra hat vor einiger Zeit eine Blogparade zum Thema Büchersammelsucht gestartet. Sie möchte gerne wissen, mit welchem Buch alles begonnen hat.

Zuallererst möchte ich Alex zu der guten Idee beglückwünschen, und dass es eine gute ist, beweist die rege Beteiligung an der Parade! Mehr als 20 Blogger haben schon mitgemacht.

Damit ich meinen Beitrag schreiben kann, habe ich ja sogar eine Reise unternommen, zu meiner Mutter, in mein altes Kinderzimmer und in meine Buch-Vergangenheit. Denn die Bücher, mit denen alles begann, befinden sich nicht in meiner Wiener Wohnung, da musste ich schon ein paar Stunden Zugfahrt auf mich nehmen, um Fotos davon zu machen. Und das habe ich am vergangenen Wochenende getan, und hier ist das Ergebnis:

Meine Büchersammlung hat mit zwei bereits bestehenden Sammlungen begonnen, die ich erweitert habe.

Zum einen waren da die Krimis von meiner Mutter, wobei es mir da vor allem die Bücher von Edgar Wallace angetan hatten. Unter anderem auch deswegen, weil damals (in den 80er Jahren) im Fernsehen immer wieder die alten Verfilmungen der Edgar-Wallace-Krimis aus den 60er Jahren wiederholt wurden. Ich war ja ein großer Fan von Klaus Kinski, und habe schon deshalb keinen der Wallace-Filme versäumt, auch wenn er noch so eine kleine (und saublöde) Rolle hatte. 
Die Wallace-Bücher fand ich im Kasten in meinem alten Kinderzimmer, und ehrlich gesagt, ich war ein wenig enttäuscht, denn ich dachte, es gab mehr davon.



Leider ist das Foto ein bisschen überbelichtet, aber man kann trotzdem erkennen, dass die unteren drei Bücher deutlich neueren Datums sind, das sind nämlich diejenigen, die ich dazugekauft habe. Die älteren Bücher stammen etwa aus den 60er Jahren, die neueren aus den 80ern. Die Bücher meiner Mutter habe ich mir einfach "eingnaht" (wienerisch für "angeeignet").

Ebenfalls "eingnaht" habe ich mir die Karl-May-Bücher von meinem Vater, und das ist die zweite Sammlung die mit einer schon bestehenden Sammlung begonnen hat. 
Hier war die Überraschung wirklich groß, denn ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wieviele wir davon wirklich hatten. "Wir" deshalb, weil ich mir diese Bücher mit meinem Bruder geteilt habe. War übrigens ein ewiges Streitthema zwischen uns beiden: "Das sind meine Bücher!" - "Nein, meine!"


Am Stapel ganz links sind Ausgaben aus den 50er/60er Jahren, die grau-grünen in der Mitte sind ein bisschen jünger (beide Ausgaben aus dem Ueberreuter-Verlag), und die Bücher ganz rechts sind Ausgaben aus den 80er-Jahren (aus dem Pawlak-Verlag), das sind jene, die mein Bruder und ich dazugekauft haben (oder die wir uns schenken ließen).

Das Buch vorne in der Mitte ist eindeutig das älteste der Sammlung und ich nehme an, es hat einmal meinem Großvater gehört. Ich habe zwar kein Erscheinungsdatum drinnen gefunden, aber dafür eine handschriftliche Widmung aus dem Jahr 1938!



Ich war damals ziemlich fasziniert von den abenteuerlichen Geschichten, allerdings ist das, naja, schon gut 25 Jahre her...
Inzwischen haben sich meine Lesevorlieben (mehrmals) geändert, und insgesamt dürfte ich in meinem Leben bis jetzt so um die 900 Bücher gelesen habe. Die ich aber nicht mehr alle besitze, einerseits aus Platzmangel, andererseits, weil sie nicht mehr zu mir passen, und inzwischen anderen Leuten gehören, die (hoffentlich) etwas damit anfangen können. Die Edgar-Wallace- und Karl-May-Bücher werde ich allerdings sicher nie hergeben, auch wenn ich sie wahrscheinlich nie mehr lesen werde.

Leider kann ich wirklich nicht sagen, welche der beiden Sammlungen zuerst da war, beides war in den 80er-Jahren, und das ist halt auch schon lange her *gg*. Auf jeden Fall ist das hier der Grundstein meiner Büchersammlung und eines davon wird wohl das erste gewesen sein....

Liebe Alex, hat echt Spaß gemacht, an deiner Blogparade teilzunehmen, und außer den erwähnten Büchern habe ich ja bei der Gelegenheit auch noch ein paar andere Schätze gefunden, die ich demnächst herzeigen werde!

Montag, 19. April 2010

Bahnfahrt, Bücher und ein Baby

Ein teilweise angenehmes und teilweise auch sehr anstrengendes Wochenende liegt hinter mir, ein kleiner Bericht:

Freitag mittag hab ich mich in Richtung Süden aufgemacht, um meine Mama zu besuchen und mich auf die Suche nach dem ersten Buch in meiner Sammlung zu begeben, damit ich bei Alexandras Blogparade mitmachen kann. Eine halbe Stunde U-Bahn-Fahrt und 4 Stunden Bahnfahrt habe ich mit dem Buch "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn verbracht, das mir sehr gut gefallen hat. (Rezension gibt´s demnächst). Um es endlich zuhause bei Muttern auslesen zu können, musste ich allerdings mit Mamas Hundebaby kämpfen, das mir kaum eine ruhige Minute ließ. Kaum eine halbe Seite gelesen musste ich schon wieder der kleinen frechen Göre hinterherrennen, weil sie wieder irgendwas vom Tisch geklaut hat und dabei war, es zu zerbeißen. 

Samstag stand ein Besuch in der Hundeschule an. Welpenkurs! Ein Haufen junger Hunde auf einem Fleck, und obwohl mit ihren 4-5 Monaten teilweise schon ganz schön groß, waren sie doch alle supersüß und total verspielt.

Auf Mamas Veranda habe ich einen uralten Koffer entdeckt und mich gefragt, was sich darin wohl verbirgt. Ihr werdet es nicht glauben - Bücher! Mama hatte die Bücher aus dem Gartenhaus ausgeräumt, um sie auf den Dachboden zu bringen. Natürlich hab ich den Kofferinhalt gleich mal inspiziert und - Überraschung - drinnen war ein Haufen meiner alten Kinderbücher! Total verstaubt übrigens. Ich hab sie also alle liebevoll abgewischt, und dann in meinen Kasten eingeräumt. Bericht und Fotos dazu gibt´s demnächst!

Auf der Suche nach dem ersten Buch in meiner Sammlung bin ich auch fündig geworden. Ich hatte ja schon eine Vermutung. Hab dabei aber auch zwei Überraschungen erlebt, dazu gibt´s dann mehr in meinem Post zur Blogparade.

Für mein Projekt "all the books I ever read" konnte ich meine Kinderbücher und die Bücher aus der Bibliothek meiner Eltern katalogisieren (natürlich nur die, die ich auch gelesen habe *gg*)

Zwei Flaschen Eierlikör hab ich mit Mama und Oma ausgeleert. (Dazu gibt´s aber sicher keine Fotos *gg*)

Auf der Heimfahrt habe ich "Steve´s Story" von Jess Dee gelesen. Bin aber gerade mal bis knapp über die Hälfte gekommen, wie es aussieht, ist meine Lesegeschwindigkeit auf Englisch nicht so schnell wie auf Deutsch. Könnte aber auch an was anderem liegen, denn ich habe festgestellt, dass dieses Buch keine optimale Zuglektüre ist. Und zwar nicht wegen der erotischen Szenen - ich krieg schon lange keine roten Ohren mehr - sondern weil es mich total zu Tränen gerührt hat. Ganz schön peinlich im Zug. Zum Glück haben zwei meiner Mitreisenden im Abteil die meiste Zeit gepennt, und die dritte hatte ihre Nase in einen Stapel Zeitungen gesteckt. Der Grund warum ich während der 4stündigen Bahnfahrt nur 150 Seiten gelesen habe, könnte also auch der sein, dass ich mir ständig (verstohlen) die Tränen abtupfen und die Nase putzen musste...

4 Bücher waren in meiner Tasche auf der Hinreise: die beiden oben erwähnten und das Reservebuch (von Nora Roberts), und eines für meine Mutter.
4 Bücher waren in meiner Tasche auf der Rückreise: meine 3 Bücher und ein neues/altes, das ich in dem Koffer gefunden habe: Stanislaw Lem`s erster Science-Fiction-Roman "Der Mensch vom Mars".

So, und zum Abschluss gibt´s noch ein Foto von Shiva, der 4 Monate alten Labrador-Retriever-Mischlingshündin von meiner Mama. 


Was Shiva da im Maul hat, war übrigens mal eine Maus, die sie Clooney, dem Kater von meiner Oma geklaut hat.

Donnerstag, 15. April 2010

Reisepläne

Also, es ist so: Alexandra hat zu einer Bloggerparade zum Thema Büchersammelsucht aufgerufen und ich hab mich bereits angemeldet, kann aber ihre "harten" Bedingungen (noch) nicht erfüllen.

Zum einen weiß ich nicht, welches Buch das erste war, hab aber wenigstens schon einen Verdacht. (Wie wir alle wissen, bin ich ja schon ein bisschen älter, daraus folgt, dass meine Sammlung auch schon ein bisschen älter ist, und ich daher ein bisschen länger brauch, um rauszufinden, womit das alles angefangen hat *gg*).

Zweitens kann ich (noch) nicht mit einem Foto aufwarten von dem betreffenden Buch (bzw. den Büchern), weil sich dieses nicht in meiner Wiener Wohnung befindet, sondern in meinem alten "Kinderzimmer" in der Steiermark.

Und aus diesem Grund werde ich eine kleine Reise machen, meine Mama besuchen, und die Bücher ausfindig machen und fotografieren.
Bei der Gelegenheit kann ich dann auch gleich noch mein Projekt "all the books I ever read" weiterführen, denn im Haus meiner Mutter lagern ganz sicher noch einige, an die ich mich bis jetzt nicht erinnert habe. 

Ich werde mich also morgen vormittag auf den Weg machen und das heißt, ich habe 4 Stunden Bahnfahrt vor mir, und dann (am Samstag oder Sonntag) auch wieder 4 Stunden zurück, was insgesamt 8 herrliche Stunden Lesezeit ergibt!  Welche Bücher nehm ich da jetzt bloß mit??

Daphne wird mich auf jeden Fall begleiten, d.h. Julia Quinn´s: "Wie erobert man einen Duke?"
Und auch Steve wird dabei sein: "Steve´s Story" von Jess Dee
Zur Sicherheit auch noch eines der Nora Roberts-Bücher, die neu auf dem SuB sind.

Noch jemand eine Idee? Oder einen Vorschlag? Einen Wunsch vielleicht, ein Buch aus meinem SuB, das euch interessiert und wo ihr gerne meine Meinung lesen möchtet?

Mittwoch, 14. April 2010

SuB-Zuwachs

Gestern wieder mal beim Einkaufen abgedriftet und gaaaanz zufällig im Buchladen gelandet.

Da manulein anscheinend grad so von einer Nora-Roberts-Trilogie begeistert ist, hab ich mich ein bisschen anstecken lassen. Ich hab ja von Frau Roberts erst ein einziges Buch gelesen, das mir aber sehr gut gefallen hat. Die Bücher, die manulein grad liest hatten sie zwar nicht da, aber dafür ein paar andere, und diese beiden sind dann letztendlich mit mir mit nachhause:

Band 1 der Trilogie "Die Sterne Mitras"
Das Feuer des funkelnden Diamanten verrät Bailey sofort: Das sind mindestens 100 Karat! Aber wie ist der wertvolle Stein in ihren Besitz gekommen, noch dazu mit einer Waffe und über einer Million Dollar? Bailey kann sich an nicht erinnern! In ihrer Panik beauftragt sie den Privatdetektiv Cade Parris. Eine lupenreine Entscheidung: Cade bringt Licht in das Dunkel von Baileys Vergangenheit und mit viel Charme die Sonne in ihr Herz. Und er zeigt ihr auf unwiderstehliche Weise, was stärker ist als jede Angst: seine Liebe. Doch die will Bailey erst erwidern, wenn das gefährliche Rätsel um den blauen Stern von Mithra gelüftet ist...


Und weil eins ja eigentlich keins ist und das hier außerdem nur nur € 5,20 gekostet hat, kam es auch mit:

Jessica führt einen kleine, beschaulichen Antiquitätenladen im Herzen Neuenglands. Was sie nicht ahnt: Ihr Geschäft dient einer internationalen Schmugglerbande als Umschlagplatz für Diamanten. Als der New Yorker Polizist James Sladerman anreist, um den Fall vor Ort zu klären, ist Jessica alles andere als begeistert. Sie beschließt, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen, um Sladermann so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Dem verwirrt die temperamentvolle Jessica indes gehörig die Sinne...


Also jetzt ist mir grade aufgefallen, dass es in beiden Büchern um Diamanten geht! Zufall? Und dann fällt mir auch grad noch ein, dass in dem ersten und einzigen Buch, das ich bis jetzt von Nora Roberts gelesen habe, auch ein wertvolles Schmuckstück eine wichtige Rolle gespielt hat...