Freitag, 21. November 2008

Wer A sagt, muss auch B sagen…

Meine zwei liebsten Beschäftigungen sind A wie Astrologie und B wie Bücher lesen.
Nachdem ich seit Februar meinen Astro-Blog habe, habe ich nun seit einigen Tagen auch einen Bücherblog.
Genauergesagt soll es ein Bücherflohmarkt sein, denn ich habe mich schweren Herzens dazu entschlossen, mich von einem Teil meiner vielen Bücher zu trennen, weil ich einfach keinen Platz mehr habe und ein Teil davon schon in Kisten herumsteht, die meinem Mitbewohner schon lange, und mir nun auch endlich, ein Dorn im Auge sind.

Nun hab ich ja eine Zwillingssonne (Bücher, Bücher!!) und eine Merkur-Venus-Konjunktion im Stier im 8. Haus (noch mehr Bücher, liebt sie und sammelt sie und gibt sie nicht mehr her…), die Entscheidung, mich von einem Teil der Bücher zu trennen, ist mir also wirklich nicht leicht gefallen.

Mit gebrauchten Büchern ist kein großes Geschäft zu machen, aber fürs Altpapier sind sie auch zu schade, sind doch einige gute Stücke dabei.
Ich geb die Bücher spottbillig her, aber: „Kleinvieh macht auch Mist“, hab ich mir gedacht, und so wird bei ca. 250 bis 300 Büchern, die ich vorhabe, loszuwerden, vielleicht doch ein kleines Sümmchen zusammenkommen, mit dem ich mir dann wieder ein paar neue Bücher kaufen kann…

http://buecherflohmarkt.blogspot.com/

Sonntag, 16. November 2008

Matthew Reilly: Das Tartarus-Orakel

Thriller, 2007
Ullstein, 528 Seiten
3 Sterne
Link zu Amazon

Zugegeben - Actionthriller sind normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre, jedoch haben es mir die Pyramiden am Cover angetan, denn ich bin vor kurzem in Kairo gewesen. Und ich hab das Buch quasi "im Vorbeigehen" gekauft, weil ich was zum lesen brauchte auf meinem täglichen Weg zur Arbeit mit der Straßenbahn...

Reilly schreibt in einem rasanten Stil, der eher an das Drehbuch eines Actionfilms oder an ein Computerspiel erinnert als an einem Roman. Jedoch ist die Geschichte durchaus spannend und so hab ich nicht lange gebraucht, bis ich es ausgelesen hatte.
Kurze Inhaltsangabe:
Einst befand sich auf der Cheops-Pyramide ein sogenannter Schlussstein aus purem Gold, doch er wurde schon in antiker Zeit entfernt und seine 7 Teile wurden einzeln bei den 7 Weltwundern der Antike versteckt. Jack West ist mit seinem Team unterwegs auf der Suche nach diesen 7 Teilen, die für ein uraltes Ritual benötigt werden, bei dem es um die Zukunft der Welt geht, und liefert sich dabei einen erbarmungslosen Kampf mit mächtigen Gegnern (Amerika, angeführt vom brutalen Marshall Judah, Wests ehemaligem Vorgesetzen, und das "alte Europa", angeführt vom ebenso machtgierigen Jesuitenpater del Piero).
West und sein Team müssen auf der Suche nach den Teilen des Schlusssteins aber nicht nur mit den "Bösewichten" kämpfen, sondern vor allem auch zahlreiche Fallen umgehen, die die Ägyptischen Baumeister einst zur Sicherung der Schätze ersonnen haben.
Im Buch gibt es zahlreiche Abbildungen, die die größtenteils unterirdischen, verborgenen Aufbewahrungsorte der gesuchten Teile darstellen, so dass man sich diese leichter vorstellen kann. Trotzdem bleibt noch genug Raum fürs "Kopfkino".
Insgesamt ist das Buch ein Mischung aus Indiana Jones, Da Vinci Code und A-Team "extreme".
Da ich vor kurzem eine Nilkreuzfahrt gemacht habe, waren mir viele der Schauplätze vertraut - und das macht immer Spass, wenn man ein Buch liest.
Nicht zu kurz kommen außerdem Freunde von Verschwörungstheorien.

Sonntag, 2. November 2008

Lucky Lewis – Thanks to Jupiter


Lewis Hamilton is Formula 1-Champion 2008 - as I predicted in my post from March 15.



Transitting Jupiter exactly on his natal Sun made him a lucky winner. And he really needed a lot of luck to get back on the 5th place in the last lap of the Grand Prix of Brazil, to be one point ahead of Felipe Massa and to become world champion.

For a short time Jupiter showed Hamilton his shady side by making him careless – otherwise he would not have lost his position by letting Vettel overtake.

But in the end Jupiter again was the “Planet of Luck”, Hamilton won back the 5th place he needed to become champion, because Timo Glock was struggeling with his slicks in the rain.

Zum Glück gibt's Jupiter


Lewis Hamilton ist, wie ich in meinem Post zu Anfang der Saison vorausgesagt habe, Formel 1-Weltmeister geworden.


Der transitierende Jupiter exakt auf seiner Radix-Sonne!
Mit einer Riesenportion Glück hat er sich in der letzten Runde des Grand Prix von Brasilien noch den 5. Platz zurückgeholt, der ihm den Weltmeister-Titel einbrachte.

Zitat Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes): "Das war das intensivste Rennen meines Lebens. Ich war kurz davor, verrückt zu werden. Ich weiß gar nicht, wie ich es geschafft habe, ruhig zu bleiben. Ich habe auch sehr viel Glück gehabt."

Gleichzeitig konnte man aber auch die Schattenseite Jupiters sehen – der kann nämlich ganz schön überheblich und leichtsinnig machen. Sonst hätte er sich wohl kaum, an 5. Position liegend, von Vettel überholen lassen. (Rechnerisch musste er mindestens den 5. Rang belegen, um bei einem Sieg von Felipe Massa einen Punkt Vorsprung zu behalten, und somit Weltmeister zu werden.)

Letztendlich hat sich dann Jupiter doch als der „Glücksplanet“ gezeigt, und es ging sich in letzter Minute aus, weil der vor ihm liegende Timo Glock zurückfiel, da er, trotz Regens auf Slicks unterwegs, seinen Wagen nicht mehr lenken konnte.

Zitat Timo Glock (Toyota): "Definitiv habe ich niemanden mit Absicht vorbei gelassen. In der letzten Runde war das Auto auf den Slicks einfach unfahrbar. Wir haben gepokert, aber es ist nicht aufgegangen."