Samstag, 29. März 2008

Genius with flaws


Once again Ronnie O´Sullivans retrograde Mars made him stumble. He dropped out of the China Open in his very first round.


There was a time I thought Snooker was a boring game.
Only until I saw Ronnie O´Sullivan play. I was fascinated by the way he played the game – speedy, confident and energetic. This is what sets him apart from all the other players.
But there are times he gets impatient, he loses his focus, he plays too risky and makes too many mistakes – nevertheless his fans still believe that he is the greatest Snooker-Player ever.

Without a doubt Ronnie O´Sullivan is the most fascinating personality in the world of snooker, and one who helped Snooker become a popular sport even outside Great Britain.

But what is it, that makes this man so fascinating?
On one hand it´s his extraordinary talent and his kind of playing the game, which got him his nickname „The Rocket“. It´s his passionate and often risky kind of play that makes great wins, but causes early dropouts of tournaments as well.
On the other hand Ronnie´s capricious personality and his charisma are captivating the audience.
Ronnie O`Sullivan leaves no one untouched. His fans adore and idolize him, his critics name him arrogant and talk about mental instability.

Ronnie has to deal with depression and is easily getting bored. Once in a while his strange behaviour brought some troubles with sports officials, and caused penalties as well, for instance when he once left a final ahead of time. One time he even was disallowed a title because of the abuse of marihuana.
All this is material for his critics - but does no harm to his popularity.

Lets have a quick look at his birth chart.
Ronnie was born on Dezember 5th, 1975 in Chigwell, UK (unfortunately I don´t have the exact birth time).



We can see 5 planets in fire signs - that causes his hot temper.
Mercury in Sagittarius trines Jupiter in Aries and makes him play dynamic, passionate and aggressive. Then again this trine gets him to act impatient and careless. It simply makes it too easy for him – sometimes he looks like he would not need any effort to pot one ball after another.
His Moon in Capricorn causes a bias for perfectionism, discontent and self-criticism.
His Sun in Sagittarius is close conjunct to Neptune, which doesn´t really bring enough self-assuredness and causes a tendency to escape from it all (be it with drugs and alcohol or with practicing Snooker 20 hours a day).

I kept asking myself what causes this ups and downs in his play - it has to be the two different sides of his retrograde Gemini-Mars:
On the one hand there is a very smart fighter, who acts far-seeing and purposive. On the other hand the reverse side can make him hasty, nervous, impatient and careless.

Donnerstag, 27. März 2008

Frühes Aus für Ronnie beim China Open

Die Enttäuschung war groß heute nachmittag. Wieder mal hat Ronnie O´Sullivans rückläufiger Mars ihm das frühzeitige Ende eines Turniers beschert. So sehr hab ich mich auf eine spannende Snooker-Woche gefreut und darauf, wieder meinen Lieblingsspieler ein paar großartige Breaks spielen zu sehen.
Tja, leider solls diesmal nicht sein. Er ist schon nach seiner ersten Runde ausgeschieden und so kann ich in den nächsten Runden bloß Ali Carter und Mark Selby die Daumen drücken…

Früher mal hab ich gedacht, Snooker sei ein fades Spiel.
Und dann hab ich IHN spielen gesehen… Und war fasziniert. Seitdem bin ich mit dem Snooker-Fieber infiziert. Ronnie O´Sullivan schafft es, aus "normalen" Mädchen Snooker-Fans zu machen. Ich geh sogar früher von der Arbeit heim, wenn gerade ein Turnier ist, um Ronnie spielen zu sehen. Da kommt es schon vor, dass mein Liebster hungrig von der Arbeit nachhause kommt und statt einem warmen Essen am Tisch, mich ihm Wohnzimmer vorfindet, gebannt auf den Bildschirm starrend. Zum Glück hat er Verständnis dafür. Denn es gibt nichts spannenderes, als Ronnie live ein 147er-Break spielen zu sehen.

Ohne Frage ist Ronnie O´Sullivan eine der faszinierendsten Figuren in der Snooker-Welt, und er ist einer jener, denen es zu verdanken ist, dass dieser Sport nun weit über die Grenzen von Großbritannien hinaus so populär ist.

Doch was ist es, das diesen Mann so faszinierend macht? Einerseits natürlich seine ausserordentliche Begabung und seine schnelle Spielweise, die ihm den Spitznamen „The Rocket“ eingebracht hat und die ihn von allen anderen Spielern abhebt. Genau diese leidenschaftliche und oftmals riskante Spielweise hat ihm schon so viele überzeugende Siege, jedoch auch oftmals das vorzeitige Aus in einem Turnier eingebracht. Immer mal wieder, so auch heute, kostet ihn sein risikoreiches, ungeduldiges Spiel nicht nur einen Frame sondern auch die weitere Teilnahme am Turnier – denn wer verliert ist draussen – so ist das Spiel.
Aber auch Ronnies widersprüchliche Persönlichkeit und seine charismatische Ausstrahlung faszinieren das Snooker-Publikum. Ronnie O`Sullivan lässt keinen kalt. Seine Fans vergöttern ihn, seine Gegner bezeichnen ihn als arrogant und spielen immer wieder auf seine psychische Labilität an.

Ronnie hat mit Depressionen zu kämpfen, zeigt hin und wieder seltsame Verhaltensweisen, was vielfach zu Konflikten mit den Offiziellen des Sports geführt und ihm auch schon einige Strafen eingebracht hat, z.B. weil er vorzeitig ein Finalspiel verlassen hat. Einmal wurde ihm sogar ein Titel aberkannt, weil ihm Marihuanakonsum nachgewiesen wurde.
Dies alles bietet seinen Gegnern natürlich eine breite Angriffsfläche, tut jedoch seiner Pupularität und der Beliebtheit bei seinen Fans keinen Abbruch.

Vielen lieben ihn gerade dafür, daß er das enfant terrible des Sports ist.

Ronnie wurde am 5. Dezember 1975 in Chigwell, GB geboren, leider ist seine Geburtszeit nicht bekannt.


Wir sehen 5 Planeten in Feuerzeichen, was ihm sein hitziges und leidenschaftliches Temperament verleiht. Merkur im Schützen mit einem Trigon zu Jupiter im Widder ist veranwortlich für seine dynamische, aggressive Spielweise, aber auch dafür, daß er hin und wieder einfach zu unbekümmert und ungeduldig spielt. Das Trigon macht es ihm einfach zu leicht, manchmal sieht es so aus, als hätte er keinerlei Anstrengung nötig, aber gerade das verleitet immer wieder zu riskanten Spielstössen und einem Verhalten, das man als überheblich bezeichnen könnte.
Der Steinbock-Mond verleiht ihm einen Hang zum Perfektionismus und zur Unzufriedenheit mit sich selbt, ist aber auch für die Präzision und Genauigkeit seines Spiels verantwortlich.
Die Sonne-Neptun-Konjunktion ist verantwortlich für eine gewisse Selbstunsicherheit und eine Fluchttendenz – man kann auf vielerlei Arten dem „richtigen Leben“ entfliehen, mithilfe von Drogen und Alkohol etwa, oder in dem man sich exzessiv seinem Spiel hingibt und wie Ronnie manchmal bis zu 20 Stunden am Tag Snooker spielt.
Ich war sehr erstaunt, daß Ronnie eine rückläufigen Mars hat! Der Mars in den Zwillingen ist einerseits ein geschickter und gewandter Kämpfer, der umsichtig und zweckmäßig agiert, zeigt jedoch auch oftmals seine andere Seite: die des rastlosen Draufgängers.
Ich habe mich schon immer gefragt, woher es kommt, daß Ronnie O´Sullivan an dem einen Tag spielt wie der Gott des Snookers, und am nächsten Tag gerade mal auf Kneipenniveau. Es müssen die zwei Seiten seines Zwillings-Mars sein, die ihm ein Mal die perfekte Technik und Treffsicherheit bescheren und ein anderes Mal Nervosität, Unruhe und Leichtsinnigkeit.

Samstag, 15. März 2008

Formula 1 Season 2008 starts this weekend

The Formula 1 Season 2008 starts this weekend in Melbourne, Australia and we are likely to see some thrilling races. Traction and launch control are no longer permitted by the FIA, this will place more focus on driver skills and will probably lead to more overtaking and therefore to more action!

Lewis Hamilton starts from the pole position tomorrow.
He had a great season in 2007 – I guess no young driver ever had so much success in his very first season. He even had the chance to become world champion, but Kimi Raikkönen had nicer transits at the end of the season…

But I think this year this young man will be able to win the championship! Let's take a quick look at the start of the season tomorrow at 15:30 local time in Melbourne – it´s within the circle. Outside the circle you can see the planets of Lewis Hamilton's chart (he is born January 7th in 1985 in Herfordshire, UK, as I don't have an exact birth time I took noon):


First we can see the ascendent and moon of tomorrows race near Hamilton's cancer-moon, which must lie somewhere between 15 and 30 degrees.

Furthermore we can see tomorrows Venus conjunct Hamilton's pisces-venus – if this doesn't mean luck?!
Saturn stands in opposition and probably will strengthen his persistence and strategy.

Transiting pluto stands close to Hamilton´s neptun, which rules his venus and mars in pisces. His passion, his speed (mars), as well as his reactivity and constancy (venus) will probably be intensified and brought to perfection.

One thing really makes me think that this year Hamilton must have a lucky season: Transiting jupiter has just passed his sun, but will get retrograde during the season, just to be back at the end of the season to form an exact conjunction with the sun at the last race in Sao Paulo, Brazil, on November 2nd.

Freitag, 14. März 2008

Start der Formel 1-Saison 2008

Dieses Wochenende startet in Melbourne die diesjährige Formel 1-Saison und wir dürfen wieder auf spannende Rennen hoffen. Als Neuerung im Reglement wurde die Traktionskontrolle abgeschafft – das Können der Fahrer wird also wieder mehr gefordert und wir dürfen spannende Überholmanöver erwarten.

Lewis Hamilton startet morgen aus der Pole Position.
Nachdem er in der vergangenen Saison alle mit seinen Leistungen verblüfft hat (war denn eigentlich schon mal ein Fahrer in seiner allerersten Formel-1-Saison derart oft auf dem „Stockerl“?), hätte er sogar Weltmeister werden können, jedoch hatte Kimi Raikkönen zu Saisonende ganz einfach die netteren Transite.

Doch heuer wird wohl das Jahr des Lewis Hamilton, und es würde mich nicht wundern, wenn er diesmal den Kampf um den Weltmeistertitel für sich entscheiden kann!

Werfen wir einen kurzen Blick auf den Saisonstart, morgen um 15:30 Uhr Ortszeit in Melbourne - im Kreisinneren. Am Kreis außen die Radixplaneten von Lewis Hamilton (geb. am 07.01.1985 in Hertfordshire, UK, Mittagsstände, da keine Geburtszeit bekannt):




Als erstes fällt auf, dass Aszendent und Mond des Saisonbeginnes in der Nähe von Hamiltons Mond liegen. In der Zeichnung liegt der AC sogar genau auf dem Mond, allerdings ist Hamiltons Geburtszeit nicht bekannt, und deshalb liegt sein Mond irgendwo zwischen 15 und 30 Grad Krebs, auf jeden Fall aber in der Nähe des Saisonstart- AC/ und Mond.
Weiters sehen wir eine Venus-Venus-Konjunktion – das sollte doch Glück verheißen!
Saturn steht in Opposition dazu, und wird bestenfalls dazu beitragen, dass Hamiltons Beharrlichkeit und seine Strategie gefestigt werden.

Der laufende Pluto steht knapp vor der Konjunktion mit Hamiltons Neptun, der Herrscher über Hamiltons Venus und Mars in den Fischen ist. Seine Leidenschaft, und Schnelligkeit (Mars), seine Reaktionsfähigkeit und Beständigkeit (Venus) könnten durch Pluto intensiviert und perfektioniert werden.

Was jedoch für mich am meisten für eine glückliche Saison für Lewis Hamilton spricht, ist der laufende Jupiter in Konjunktion mit seiner Sonne.
Zu Saisonstart ist diese Konjunktion zwar bereits separativ, der Jupiter wird jedoch im Laufe der Saison rückläufig und wird am Ende der Saison, zum letzen Rennen in Brasilien am 2. November, Hamiltons Sonne wieder exakt erreicht haben!

Sonntag, 9. März 2008

Irvings topics found in his chart

Irvings preference for most unlikely, often very bizarre and morbid events, which at the same time fade into damned funny, characterise his novels.
This man without a doubt has a scorpio-ascendent, sexuality and death are pluto-themes. Mercury in Aquarius in his 3rd house is providing the absurd and funny side.
Pluto as the ruler of his ascendent is located in the 9th house: we can find taboo issues, criticism of society, moral and the recurring reference to foreign countries.

Another main theme are the ups and downs of interpersonal relationships, which he mostly brings out more than clear – his crowded 7th house makes him a specialist for relationships. But Saturn, Mars and Uranus guarantee some explosive stuff, the relationships Irving writes about are never “normal”.

Sexuality in different variations (homosexuality, incest, older women with young men, transexuality, rape, prostituion…) is also a theme in Irvings novels. Mercury in the 3rd house writes, the ruler of the 8th house, about taboo issues. Aquarius makes it extraordinary, unexpected and unconventional. The opposition between venus and pluto from the 3rd to the 9th house writes about passionate, sometimes self-destructive relationships.

Irving tells us stories about people who have to deal with any kind of loss, if that is a part of the body, a beloved person or a child. Loss and physical handicaps are saturn-related themes.
Loss and violence happen bizarre and absolutely unexpected, like the death of Owen Meany´s mother by a baseball, the accident in which Garp gets seriously injured, loses a child, and his wife emasculates her lover, or the murder of the prostitute in “A Widow for One Year”.
Here we can obviusly see the mars-uranus-conjunction (mars = violence, uranus = sudden), and as well the venus-pluto-opposition (writing about sexual taboos).

Abortion, topic in „The Cider House Rules“, is related to the venus-pluto-opposition as well as to his moon square uranus (pregnancy = moon, breakups = uranus).

Further topics in his novels are bears, they belong to scorpio, which is his ascendent, and wrestling, which is assigned to physical taurus, as this sport demands physical contact – Irving has 3 planets in taurus.

The mars-uranus-conjunction that squares his moon on the midheaven is also related to his fondness for motorcycles which occur often in his novels – the need for speed and the taste of freedom. (I´ve seen this mars-moon-uranus things often in the charts of racecar-drivers)

As already mentioned in the first part, some of his topics are autobiographical, for instance the setting in Vienna (Setting Free the Bears, The Hotel New Hampshire, The World According to Garp, A Son of the Circus…), where Irving has lived for some time in the 1960s.
I ask myself why this city has left such a permanent impression on Irving. Maybe I´ll find something in his transits, on which I will take a look in my next article.

If you like to take a look at the Viennese model for the Hotel New Hampshire, please follow this link: http://www.zurwienerstaatsoper.at/

Samstag, 8. März 2008

Irvings Themen im Radix aufgespürt

Irvings Vorliebe für die unwahrscheinlichsten, oftmals skurrilen und makaberen Geschehnisse, die gleichzeitig aber nicht einer gewissen (Tragi)komik entbehren, zeichnen seine Romane aus.
Hier erkennt man zweifelsfrei seinen Skorpion-Aszendenten, Sexualität und Tod sind Pluto-Themen. Für die absurde Komik sorgt sein Wassermann-Merkur im 3. Haus.
In Irvings Geschichten werden oftmals gesellschaftliche Tabus gebrochen. Pluto als Aszendenten-Herrscher steht im 9. Haus: Tabuthemen, Gesellschaftskritik und Moral finden wir ebenso, wie den immer wiederkehrenden Bezug zum Ausland.

Die Höhen und Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen werden von ihm überdeutlich dargestellt – sein prall gefülltes 7. Haus macht ihn zum Spezialisten für Beziehungen. Jedoch sorgen Saturn, Mars und Uranus für Sprengstoff – die von Irving erzählten Beziehungsgeschichten verlaufen alles andere als „normal“.

Sexualität in den verschiedensten Variationen (Homosexualität, Inzest, Beziehungen zwischen älteren Frauen und jungen Männern, Transsexualität, Vergewaltigung, Prositution…) ist immer wieder Thema in Irvings Romanen. Merkur im 3. Haus schreibt als Herr von 8 über Tabuthemen, im Wassermann wird es außergewöhnlich, unerwartet und unkonventionell. Die Venus-Pluto-Opposition zwischen den Häusern 3 und 9 erzählt von tabuisierten, leidenschaftlichen, oft selbstzerstörerischen Beziehungen.

John Irving schreibt über Menschen, die mit irgendeinem Verlust leben müssen – ganz egal, ob sie ein Körperteil verloren haben, einen geliebten Menschen oder ein Kind. Verlust und körperliche Handikaps sind Saturn-Themen.
Verlust und auch Gewalt passieren bei ihm bizarr und völlig unerwartet, wie etwa der Tod von Owen Meany´s Mutter durch einen Baseball, der Autounfall von Garp, bei dem ein Kind stirbt, er selbst schwer verletzt wird, und seine Frau ihren Liebhaber entmannt, oder die Ermordung der Prostituierten in Witwe für ein Jahr.
Hier ist deutlich die Mars-Uranus-Konjunktion zu erkennen (Mars=Gewalt, Uranus=plötzlich und unvermutet), ebenso die Venus-Pluto-Opposition (die Vorliebe für das Schreiben über sexuelle Tabus).

Das Thema Abtreibung (Gottes Werk und Teufels Beitrag) findet sich wieder in der Venus-Pluto-Opposition und vor allem im Mond-Uranus-Quadrat (Mond – die Schwangerschaft, Uranus – die Unterbrechung).

Weitere Motive, die in seinen Romanen vorkommen sind Bären und die Sportart Ringen, welche er auch im „richtigen“ Leben ausübt.
Bären entsprechen dem Tierkreiszeichen Skorpion, in welches Irvings Aszendent fällt.
Die Sportart Ringen wird dem Tierkreiszeichen Stier zugeordnet, es ist ja eine Angelegenheit mit ziemlich viel Körperkontakt. Und Irving hat immerhin 3 Planeten im Stier.
Irvings Vorliebe für Motorräder schreibe ich auch der Mars-Uranus-Konjunktion, die im Quadrat zum Mond am MC steht, zu. Eine Verbindung der Planeten Mars, Uranus und Mond findet man zB. bei vielen Rennfahrern: der Rausch der Geschwindigkeit, ein Hauch von Freiheit und Unabhängigkeit.

Wie bereits im ersten Teil erwähnt, sind einige seiner Motive autobiografisch, etwa auch der immer wieder vorkommende Schauplatz Wien (Laßt die Bären los, Hotel New Hampshire, Garp, Zirkuskind…), wo Irving tatsächlich einige Zeit gelebt hat. Warum ausgerechnet diese Stadt einen so bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen hat, können wir nur vermuten – aber vielleicht finden wir ja etwas heraus, wenn ich im nächsten Teil die Transite zum Zeitpunkt seiner großen Erfolge betrachte…

Wer sich das Hotel ansehen möchte, das als „Vorbild“ für das Wiener Hotel New Hampshire diente, klickt bitte hier:

Sonntag, 2. März 2008

John Irving – an author related to Vienna


One of my alltime-favourite authors is John Irving who wrote some really great novels, such as “The World According to Garp” or “The Hotel New Hampshire”. Since today is Irvings birthday I´d like to start a small series about him and his works and how his reoccuring topics and his writing style can be found in his birth-chart.

John Irving was born an the 2nd of March 1942 at 04:11 UT in Exeter, New Hampshire.
Irving studied english literature and spent 2 semesters in Vienna, during the years 1962 and 1963.

His first novel „Setting Free The Bears“ (located in Vienna, where he had the idea for the story), was published in 1968.
Irving´s breaktrough came in 1978 with „The World According to Garp“. From then on, Irving could afford living from his writing, and he continued writing bestselling novels since then. His latest book is “Until I Find You”, published in 2005.
Some of his books have been made into films. He also wrote the screenplay for the film based on his book “The Cider House Rules”, for which he got an Oscar in 2000.
Irving is married to his agent since 1987, and has three sons (two from his first marriage). He lives in Vermont and in Toronto.

Why did Irving become a writer? When I look at his birth chart I would say, he just can´t help but writing! This chart has so much tension, that I ask myself the question – what would this man do, if he wasn´t writing?
Writing must be some kind of anchor or valve or even therapy for him.
The mercury-jupiter-trine is responsible for his talent. Both planets in airy signs make him a curious, communicative and unbiased thinker. Mercury in aquarius in his 3rd house brings originality and imaginativeness, jupiter in gemini in his 7th house provides plenty of ideas.
In the 3rd house we find venus in aquarius as well (the love for writing), and together with mercury this makes his writing style airy, funny and bizarre.
His pisces-sun in the 4th house brings him inspiration and imagination. The sun squares Jupiter and this brings together his deep inner sensibility with the ideas he might get from his encounters.

Well, Irving could also be sitting in his home, writing tons of diarys. But he doesn´t, because both mercury and sun rule his 10th house and force him to make his writing public.
The moon, ruler of the 9th house, stands on the midheaven and wants his philosophy of life to be transported to the public. Pluto in the 9th house in opposition to venus in the 3rd, as well as mercury, ruler of the 8th house, make sure that he deals with taboo-subjects, sexuality and death.

When we take a look at his crowded 7th house, where the ideas come from, we can see that there is a rather terrific cast. Saturn and uranus on their own would be explosive enough. Saturn, who sets boundaries and uranus, who breaks them all down. But there is mars as well, cunjunct to uranus, and he´s the one that makes it “burn”. This constellation is squared by the moon in the midheaven – “emotional explosives” one can say.
Uranus rules the 4th house – his deepest inner feelings. Mars is the ruler of two houses, the 5th – his creativity, and the 6th – his work, his health.
I guess that if Irving would not write, maybe this constellation would cause him trouble with his health.

Since publishing his first novel in 1968, Irving is writing a book every 4-5 years, and needs a lot of disciplin and efficiency for that regularity. Saturn as the ruler of the 3rd house and his virgo-moon ruling the 9th house, both in earth signs, structured, well-regulated and steady, are responsible for that.

Jupiter, ruler of the 2nd house, is related to both mercury and sun, is it any wonder that his writing earns him a lot of money?

We can find preserverating themes in Irvings novels, which I will talk about in the next issue of this series.
Everywhere in his works we can find some autobiographical details, such as wrestling (a sport that Irving did in his youth), a missing parent (Irvings parents divorced before his birth, his mother remarried when he was 6 years old), schools (Irving grew up in a school where his stepfather was a teacher) and some more – Irvings virgo-moon in the midheaven brings his family background to light, not inconsiderate, but in an adequate and accurate manner.

John Irving – Autor mit Wien-Beziehung


Einer meiner Lieblings-autoren ist John Irving, der uns mit so wunderbar skurrilen Büchern wie etwa „Garp und wie er die Welt sah“ oder „Das Hotel New Hampshire“ beschenkt hat. John Irving hat heute Geburtstag. Grund genug, einen Blick auf sein Radix zu werfen, und wie sich sein Werk dort widerspiegelt.
John Irving wurde am 2. März 1942 um 04:11 UT in Exeter, New Hampshire geboren.

Irving studierte englische Literatur und hat in den Jahren 1962/63 zwei Semester in Wien verbracht.
Sein erster Roman „Lasst die Bären los“ (er spielt in Wien, wo er auch die Idee dazu hatte), erschien 1968. Der schriftstellerischen Durchbruch gelang ihm mit seinem 4. Roman „Garp und wie er die Welt sah“ im Jahr 1978. Fortan konnte er sich hauptberuflich der Schriftstellerei widmen und veröffentlicht seither mit schöner Regelmäßigkeit Romane, die auf den Bestsellerlisten landen, sein vorläufig letztes Buch, „Bis ich dich finde“ erschien 2005.
Einige seiner Bücher wurden verfilmt, für „Gottes Werk und Teufels Beitrag schrieb er sogar selbst das Drehbuch und erhielt dafür im Jahr 2000 einen Oscar.
Irving ist seit 1987 mit seiner Agentin verheiratet, gemeinsam haben sie einen Sohn, weiters hat Irving 2 Söhne aus seiner ersten Ehe. Er lebt abwechselnd in Vermont und in Toronto.

Warum wurde Irving Schriftsteller? Nach einem Blick in sein Radix würde ich sagen: weil er gar nicht anders konnte! Dieses Radix birgt soviel Spannungspotential, dass ich mich ehrlich frage, was würde dieser Mann tun, wenn er nicht schreiben würde?
Schreiben muss für ihn wie eine Art Ventil sein, vielleicht sogar Therapie.
Für sein Talent ist wohl das Trigon zwischen Merkur und Jupiter verantwortlich. Beide Planeten in Luftzeichen machen ihn zu einem neugierigen, kommunikativen und unvoreingenommen Denker. Merkur im Wassermann im 3. Haus bringt Originalität und Einfallsreichtum, Jupiter im Zwilling im 7. Haus sorgt für eine ständige Fülle an Ideen.
Im 3. Haus steht außer Merkur auch noch Venus (die Liebe zum Schreiben), kein Wunder also, dass sein Schreibstil luftig, lustig, skurril und zuweilen bizarr ist.
Seine Fische-Sonne steht im 4. Haus, sie bringt ihm Inspiration und Phantasie. Sie steht durch ein Quadrat ebenfalls in Verbindung mit Jupiter, dies verursacht einen ständigen Austausch zwischen seiner tiefen inneren Sensibilität und den Ideen die auch aus dem Außen auf ihn zukommen.
Nun könnte Irving natürlich auch daheim im stillen Kämmerlein sitzen und tonnenweise Tagebücher schreiben. Tut er aber nicht, denn sowohl die Sonne als auch Merkur regieren sein 10. Haus und drängen damit an die Öffentlichkeit.
Der Mond als Herrscher des 9. Hauses steht am höchsten Punkt im Radix und will, dass Lebensphilosophie, Weltanschauung und Moralbegriffe des Radixeigners an die Öffentlichkeit transportiert werden. Pluto im 9. Haus in Opposition zur Venus in 3, sowie Merkur als Herrscher des 8. Hauses, sorgen dafür, dass hier auch Tabuthemen, Sexualität und Tod angesprochen werden.
Werfen wir einen Blick in sein 7. Haus, aus dem die Ideen kommen, so sehen wir, dass es eine richtige „Bombenbesetzung“ hat. Saturn und Uranus alleine würden schon für genug Sprengstoff sorgen. Saturn, der Grenzen setzt und Uranus, der sie ständig niederreißt. Dazu kommt auch noch Mars, der dafür sorgt, dass es „brennt“. Diese Konstellation ist noch dazu im Quadrat mit seinem Mond am MC verbunden – emotionaler Sprengstoff sozusagen.
Uranus beherrscht sein 4. Haus – sein tiefstes Inneres. Mars herrscht gleich über 2 Häuser, nämlich das 5. – sein kreatives Schaffen, und das 6. - seine Arbeit.
Würde Irving nicht schreiben, so wäre zu befürchten, dass sich die Konstellation gegen seine Gesundheit (6. Haus) richten könnte.

Irving hat seit seinem ersten Roman 1968 alle 4-5 Jahre ein neues Buch veröffentlicht, für diese Regelmäßigkeit und die dazu nötige Disziplin und Leistungsfähigkeit ist sowohl Saturn als Herr von 3, als auch der Jungfrau-Mond als Herr von 9 verantwortlich, beides in Erdzeichen, strukturiert, geordnet, dauerhaft.
Jupiter, der mit Merkur und Sonne verbunden ist, ist Herrscher des 2. Hauses und somit wird klar, dass die schriftstellerische Arbeit auch finanzielle Früchte tragen muss.

In Irvings Romanen finden wir Motive und Themen die immer wieder vorkommen und auf die ich im nächsten Teil meiner Serie näher eingehen werde.
Immer wieder finden sich in seinen Werken auch autobiografische Details, wie etwa das Ringen (ein Sport den Irving selbst ausübt, auch als Trainer), ein fehlender Elternteil (seine Mutter ließ sich schon vor seiner Geburt scheiden, und heiratete erneut als Irving 6 Jahre alt war), der Bezug zu Schulen (Irving ist an einer Schule aufgewachsen, an der sein Stiefvater unterrichtete) – der Jungfrau-Mond am MC macht seine Herkunft sichtbar – aber nicht wahllos, sondern sorgfältig und angemessen eingesetzt.